Ort des Geschehens: In die Tür des Mesnerhauses wurde ein Hakenkreuz geritzt. Die Frage ist: Richtete sich das gegen die Syrer, die dort wohnen?

Appell an die Bürger

Bürgermeisterin äußert sich zu Hakenkreuz-Schmiererei

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Dietramszell - Im Dorf herrscht Bestürzung. Nach der Hakenkreuz-Schmiererei in Dietramszell hat sich nun Bürgermeisterin Leni Gröbmaier geäußert.

In der Gemeinde herrscht Bestürzung darüber, dass in die Tür zur Mesnerwohnung der evangelischen Kirche in Schönegg ein Hakenkreuz eingeritzt worden ist. Dies umso mehr, als dort seit einigen Wochen sieben Flüchtlinge leben. „Wir betrachten diese Tat sowohl als Angriff auf den sozialen Frieden in unserer Gemeinde als auch als Verletzung und Beeinträchtigung unserer christlichen und freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, schreibt Bürgermeisterin Leni Gröbmaier.

Wie berichtet hatte ein Mitglied des Helferkreises das Symbol entdeckt. Der Geretsrieder Polizeichef Walter Siegmund hatte erklärt, dass es durchaus unklar sei, wann das Symbol eingeritzt worden sei. Es seien Zweifel angebracht, ob es sich wirklich gegen die Flüchtlinge richtet, die dort wohnen.

Nichtsdestotrotz versichert Gröbmaier: „Das Hakenkreuz ist in Deutschland und der ganzen Welt das Symbol für eine menschenverachtende Diktatur und Tyrannei, schlicht für all das, was kein Mensch jemals über sich ergehen lassen möchte.“ Sie appelliert an alle Bürger, sich gegen menschenverachtende Ideen zu stellen und sich weiter dafür einzusetzen, „dass Hilfe gut stattfinden kann.“

vu

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