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Sind die drei Linden vor der Pfarrkirche wirklich marode? Das will Bürgermeister Josef Hauser prüfen lassen. 

Debatte im Gemeinderat

Dorferneuerung wird um ein Jahr verschoben

  • vonEwald Scheitterer
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Die Neugestaltung der Fläche vor der Pfarrkirche wird um ein Jahr verschoben. Ob und wie es mit der Dorferneuerung weitergeht, ist ungewiss. 

Dietramszell – Corona-bedingt soll der zweite Bauabschnitt des Projekts „Dorferneuerung Dietramszell“ um ein weiteres Jahr verschoben werden. Das teilte Bürgermeister Josef Hauser (Freie Wähler) dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung mit. Davon betroffen ist neben dem weiteren Straßenausbau vor allem die Neugestaltung der Flächen direkt vor der Pfarrkirche und vor der Klosterschänke samt der Neugestaltung der Parkplätze für die Gastwirtschaft.

„Da wir nun ein weiteres Jahr dazu gewonnen haben, würde ich gerne versuchen, die drei Linden vor der Pfarrkirche komplett zurückzuschneiden, um so herauszufinden, wie angeschlagen oder wie gesund die Bäume tatsächlich sind“, kündigte der neue Rathauschef an. „Diese Chance sollten wir ergreifen.“ Sollten sie sich tatsächlich als so marode erweisen, „kann man sie ja dann immer noch wegschneiden“.

Michael Häsch (CSU) entgegnete darauf, dass es bereits einen Beschluss zur Fällung der Bäume samt Neuanpflanzung gebe: „Der Hintergrund dieses Beschlusses war doch, dass das Wurzelwerk der alten Bäume wahrscheinlich beim geplanten Straßenausbau ernsthaft geschädigt werden würde“, so Häsch.

Die Dorferneuerung ist schon genehmigt

Bürgermeister Hauser erklärte außerdem, dass er sich mit den vorgesehenen Stufen vor der Kirche nicht anfreunden könne. Dazu Häsch: „Aber die wurden dort doch extra eingeplant, um zu verhindern, dass die Leute künftig mit dem Auto bis vor die Kirchentür fahren können.“ Weiter sagte der ehemalige Vize-Bürgermeister: „Das ganze Projekt ist doch eigentlich schon genehmigt, und wir bekommen auch viele staatliche Zuschüsse dafür. Also sollten wir das Ganze auch durchziehen, von Feinabstimmungen abgesehen.“

Lesen Sie auch: Gemeinderat billigt Konzept des Planers

Bekanntlich soll im Zuge des Straßenbaus einer der beiden Äste der Einmündung der Staatsstraße aus Holzkirchen wegfallen. Dabei würde vor der Klosterschänke ein kleiner Dorfplatz entstehen. Auch diesen würde Hauser gerne anders gestalten als bisher geplant. Vor allem könne er sich mit dem dort vorgesehenen Brunnen nicht anfreunden. Bereits nahezu fertiggestellt ist hingegen die Sanierung des Wald-Parkplatzes beim Pfarrheim. „Da fehlt nur noch das Brückengeländer“, erklärte Hauser. esc

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