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Coole Sache: Eine Projektgruppe der Dietramszeller Montessorischule hat im vergangenen Sommer zwei Wochen lang das Schulleben dokumentiert. Herausgekommen ist ein halbstündiger Imagefilm.

Montessorischule Dietramszell

32 Minuten über die "Montis"

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Dietramszell - An der Montessorischule ist mit professioneller Hilfe ein halbstündiger Imagefilm gedreht worden. Ein Kurzversion soll auf der Homepage der Schule veröffentlicht werden. 

Mehr als fünf Stunden Material waren es zuletzt, darunter Interviews mit Schülern, Lehrern, Szenen aus dem Unterricht, Impressionen vom Schulhaus und der Umgebung. Entstanden ist daraus innerhalb von zwei Projektwochen ein 32-minütiger Film über die Montessori-Schule Dietramszell. „Ziel war, unser Schulleben und die Pädagogik Maria Montessoris unter verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten“, so Rektor Dr. Michael Rettinger.

Schulleben in bewegten Bildern

16 Schüler der siebten und achten Jahrgangsstufe hatten sich mit ihrem Lehrer Wolfgang Kagerer im vergangenen Sommer auf den Weg gemacht, ihre Schule in bewegten Bildern zu porträtieren. Professionelle Unterstützung bekamen sie dabei von Regisseurin Ingrun Finke aus Dorfen, die mit der Idee eines Imagefilms an die Schule herangetreten war. „Erstmal haben wir zusammen überlegt, was alles rein soll, wo wir drehen wollen und wer welche Aufgaben übernimmt“, erzählt Nele (14). Als Filmmusik wählten sie den bekannten „Cup-Song“, für den sie einen neuen Text schrieben: „Montessori, das sind wir.“ Auch „Locations“, an denen der Film spielen sollte, waren schnell gefunden: der Schulbus, der Kräutergarten, der Hühnerstall, der Weiher und, und, und. Die Ideen sprudelten nur so.

Nicht alles Material konnte verwendet werden

Die Szenen drehen durften die Schüler allerdings nicht selbst, das übernahm Finke mit ihrer Profi-Filmausrüstung. Schade, findet Nele. Auch beim Schnitt waren sie nicht beteiligt. „Wir haben viele wichtige Sachen gefilmt, die dann gar nicht zu sehen waren, zum Beispiel Interviews mit der Oberstufe“, erzählt die 14-Jährige ein wenig enttäuscht. Schulleiter Rettinger versteht die Kritik. Seine Intention war es, „eine Fusion von Professionalität und neuen Erfahrungen für die Jugendlichen“ zu ermöglichen. „Beim nächsten Mal würden wir es anders machen.“

Auch die Eltern brachten ihr Wissen ein

Für Schnitt und Ton setzte die Schule ebenfalls auf Profis, hier aber auf Schülereltern, die ihre Mithilfe auf freiwilliger Basis einbrachten: Die Filmmusik wurde im Tonstudio von Florian Sagner in Geretsried aufgenommen; zwei weitere Väter übernahmen das Cutting nach den Vorgaben der Regisseurin. Das Ergebnis, das sie fast ein halbes Jahr später zu sehen bekamen, versöhnte dann auch die beteiligten Schülerinnen wieder. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut wird“, gibt Leonie zu. Dass einige Szenen fehlten, sei „kein Beinbruch“. Und die zwei Projektwochen waren „eine coole Sache“. Gezeigt werden soll der Film auf schulinternen Infoveranstaltungen. Bisher gibt es ihn nur auf DVD; für die Homepage der Schule will Rettinger noch eine kürzere Version erstellen. 

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