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Drei Menschen wurden bei diesem Unfall am Donnerstagabend zum Teil schwer verletzt.

Staatsstraße 2072 fünf Stunden gesperrt

Gegenverkehr übersehen: Drei Menschen zum Teil schwer verletzt

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Schwerer Unfall am Donnerstagabend auf der Staatsstraße 2072. Drei Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Es entstand ein Sachschaden von 60.000 Euro

Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte ein 60-jähriger Münchner am Donnerstag gegen 19.15 Uhr in seinem Oldtimer BMW Cabrio von der Ortsverbindungsstraße Hechenberg aus auf die Staatsstraße 2072 in Richtung Bad Tölz einfahren. Dabei übersah er offenbar einen 36-jährigen Geretsrieder in seinem VW Golf VII, der auf der Staatsstraße von Bad Tölz kommend in Richtung Norden unterwegs war.

Es kam noch im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. In der Folge schleuderte der BMW gegen den Skoda Yeti eines 46-jährigen Königsdorfers, der in diesem Moment in Richtung Süden fuhr. Der Yeti kam durch den Zusammenstoß von der Fahrbahn ab, fuhr eine zirka 1,5 Metertiefe Böschung hinab und kam erst nach mehreren Metern zum Stehen.

Mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik

Der Lenker des BMW wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Er kam schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die beiden anderen Fahrzeugführer zogen sich leichtere Verletzungen zu und wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

An allen drei Pkw entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt zirka 60.000 Euro. Zur endgültigen Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft München II einen Gutachter beauftragt.

Staatsstraße fünf Stunden komplett gesperrt

Die langwierige Unfallaufnahme, die Bergung der Unfallfahrzeuge, sowie umfangreiche Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn führten zu einer Vollsperrung der Staatsstraße zwischen Bad Tölz und Bairawies bis zirka 00.15 Uhr.

Großaufgebot an Rettungskräften

Im Einsatz waren neben neun Polizeibeamten der Inspektionen Bad Tölz und Geretsried und der Operativen Ergänzungsdienste Murnau auch die Feuerwehren aus Dietramszell (1 Fahrzeug, 8 Mann), Hechenberg (1 Fahrzeug, 8 Mann), Manhartshofen (1 Fahrzeug, 10 Mann), Bad Tölz (1 Fahrzeug, 4 Mann) und Geretsried (5 Fahrzeuge, 21 Mann) unter der Leitung des Kreisbrandinspektors Christian Sydoriak. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter, 3 Rettungswagen, 2 Notärzten einem Rettungshubschrauber vor Ort.

Schwerer Unfall zwischen Einöd und Bad Tölz

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