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Beliebtes Ausflugsziel: Viele Familien kamen nach Tattenkofen, um sich durch das Labyrinth zu kämpfen.

Im Gespräch mit Anna Spindler 

Maislabyrinth in Tattenkofen: So geht es weiter

In Tattenkofen gab es heuer eine besondere Freizeitattraktion: das Maislabyrinth der Spindlers. Nun wird das Feld geerntet, aber gibt es nächstes Jahr eine Neuauflage?

Tattenkofen Zum ersten Mal hatten Anna und Andreas Spindler heuer von Juli bis September ihr Maislabyrinth in Tattenkofen in der Gemeinde Dietramszell geöffnet. Das Feld wird dieser Tage vom Bauern, der es den Betreibern verpachtet hat, gemäht, und der Futtermais geerntet. Hat sich der Aufwand für die Familie gelohnt? Unsere Mitarbeiterin Tanja Lühr hat mit Anna Spindler gesprochen.

Frau Spindler, wie ist das Experiment Maislabyrinth gelaufen?

Anna Spindler plant auch für 2018 ein Maislabyrinth. 

Es war schon ein anstrengender Sommer für uns. Aber wir können uns nicht beklagen. Die Idee ist gut angekommen. Die Besucherzahlen waren so hoch wie erhofft. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen. Besucher aus dem Landkreis, aber auch aus München, Miesbach und Rosenheim kamen nach dem Spaziergang durchs Labyrinth zu uns, um uns, ohne dass wir gefragt hätten, zu sagen: „Schön, dass Ihr das auf die Beine gestellt habt.“

Es wird also, wie auf Ihrer Homepage schon angekündigt, eine Fortsetzung im nächsten Jahr geben?

Ja. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt. Sonst lohnt sich die Investition in Kiosk, Rätselstationen, Spielgeräte, Sandkasten und so weiter nicht. Wir werden uns jetzt über den Winter ein neues Rätsel für das Labyrinth überlegen und schauen, wie wir es insgesamt beim nächsten Mal machen.

Gibt es schon Ideen?

Wir hätten gerne einen Aussichtsturm, gerade so hoch, dass man das Labyrinth überblicken kann. Doch der muss von der Naturschutzbehörde genehmigt werden. Ein großes und ein kleines Labyrinth wollen wir beibehalten. Natürlich werden die Irrwege anders verlaufen als heuer. Wir wollen wieder zwei Wochen vor den Sommerferien eröffnen, damit Kindergärten und Schulklassen uns besuchen können. Ende der Sommerferien wird wegen der Ernte Schluss sein.

Welche Aktionen kamen besonders gut an?

Phänomenal war die Gruselnacht Ende August. Es hatten sich ein paar lebendige Geister hinter den Maispflanzen versteckt. Die Leute haben sich echt erschreckt. Die Rallye dagegen war weniger gefragt. Wir wollen sie aber erneut anbieten, mit einem anderen Konzept und bereits für jüngere Kinder.

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