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Die Gemeinde Dietramszell hat noch einmal ins Ascholdinger Hallenbad investiert. 

Gute Nachricht für Wasserratten 

Neue Stützen: Ascholdinger Hallenbad wieder offen

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Die Nachrichten, die Ende Januar aus dem Dietramszeller Rathaus drangen, klangen bedrohlich: Das rund 45 Jahre alte Ascholdinger Hallenbad sei „möglicherweise einsturzgefährdet“, stellte ein Statiker nach einem Ortstermin fest. Doch jetzt gibt es eine gute Nachricht.  

Dietramszell – Der Experte hatte an vier tragenden Säulen der insgesamt maroden Schwimmhalle Rost festgestellt (wir berichteten). Aus diesem Grund schloss die Gemeinde das Bad umgehend. Ob es jemals wieder öffnen werde, hänge in erster Linie von den Reparaturkosten ab, erklärte Bürgermeisterin Leni Gröbmaier seinerzeit. Nun verkündet die Rathauschefin eine gute Nachricht für alle Wasserratten: „Ab kommenden Freitag, 17. Februar, ist das Ascholdinger Hallenbad ab 15 Uhr wieder geöffnet.“

Acht neue Stützen eingebaut

In den vergangenen Tagen sei unter anderem die gesamte Elektrotechnik sowie die Statik des Beckens, aus dem das Wasser abgelassen worden war, überprüft worden, erläuterte Gröbmaier am Dienstag im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei seien „keine größeren Mängel“ entdeckt worden. Von den vier angerosteten Stützen gehe auch keine Gefahr mehr aus. Es seien acht neue Stützen eingebaut worden, berichtete die Bürgermeisterin: „Jeweils zwei zur Unterstützung der alten.“ Zu den Kosten kann Gröbmaier noch nichts sagen. Sie geht allerdings davon aus, dass sich der Rechnungsbetrag „in Grenzen halten wird“. Im Januar hatte die Rathauschefin angekündigt, dass das Bad geschlossen bleibe, falls die Reparaturmaßnahmen mehr als 10 000 Euro verschlingen würden.

Gröbmaier geht von „ein paar Jahren Ruhe“ aus

„Nein“, sagt Gröbmaier, 20 Jahre sei der Betrieb des Bades nach der erfolgten Teilsanierung nun nicht garantiert. Sie geht jedoch davon aus, „dass wir zumindest ein paar Jahre Ruhe haben“. Nach dem entdeckten Rostbefall habe man allerdings entschieden, das Hallenbad „künftig jährlich von einem Statiker überprüfen zu lassen“.

Die Bürgermeisterin hofft, dass das Bad in Ascholding noch bis zur Eröffnung des interkommunalen Hallenbads in Geretsried genutzt werden kann. Angepeilt ist das Jahr 2020. „Es wäre natürlich schön, wenn es noch schneller gehen würde“, stellt Gröbmaier fest.

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