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Bitte alle mal herschauen: 30 Mädchen und Buben aus Dietramszell, die im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickten, begrüßte Bürgermeisterin Leni Gröbmaier (li., rote Jacke). beim ersten Neugeborenen-Empfang der Großgemeinde.

„Kindergeschrei ist Zukunftsmusik“

So war der erste Dietramszeller Neugeborenen-Empfang

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Dietramszell - „Kindergeschrei ist Zukunftsmusik“: Die Gemeinde Dietramszell hat ihren ersten Neugeborenen-Empfang abgehalten. Dort sind schöne Geschichten erzählt worden.

„Kindergeschrei ist Zukunftsmusik“, stellte Bürgermeisterin Leni Gröbmaier beim ersten Neugeborenen-Empfang der Gemeinde Dietramszell fest. Offensichtlich gefielen ihre Ansprache und das üppige Frühstücksbuffet den Neubürgern aber so gut, dass statt Geschrei nur vergnügtes Krähen und Gebrabbel zu hören war. Von 54 Mädchen und Buben, die im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickt hatten, waren 30 mit ihren Müttern, Geschwistern und vereinzelten Vätern am Freitagmorgen in den Gasthof Geiger nach Humbach gekommen. Als Willkommensgeschenk überreichte die Bürgermeisterin ihnen ein großes Bauernhof-Bilderbuch.

„Kindergeschrei ist Zukunftsmusik“

Bei der offiziellen Begrüßung lobte die Rathauschefin die „wertvolle Arbeit, die Familien leisten“. Kinder würden Wurzeln brauchen, um irgendwann fliegen zu lernen. Damit sie gut aufwachsen könnten, habe die Gemeinde eine Menge zu bieten: „Wenn ihr euch manchmal vielleicht überfordert fühlt, ist Hilfe gar nicht weit.“

Kindergartenleiterin Brigitte Knittel-Stadler stellte den Eltern am Freitag beim Empfang das Dietramszeller „Haus für Kinder“ im Kloster vor, das neben 75 Kindergartenplätzen auch zwölf Krippen- und 28 Hortplätze anbietet. Weitere Betreuungsmöglichkeiten für insgesamt 79 Drei- bis Sechsjährige stehen in den Kindergärten in Linden und Ascholding zur Verfügung. Ehrenamtlich geleitete Krabbel- und Spielgruppen für Kleinere gibt es in Ascholding, Baiernrain, Humbach und Dietramszell; eine betreute „Gartenzwerge-Gruppe“ ab 20 Monaten trifft sich zweimal wöchentlich in einem Bauwagen in Linden. Neu entstanden ist in jüngster Vergangenheit ein Kinder-Kleider-Depot in Schönegg. Ursprünglich hatte es Waltraud Bauhof vom Verein „Miteinander-Füreinander“ für Asylbewerber organisiert – es steht aber allen Bürgern offen, wie Gemeinderat Hans Benno Suttner unterstrich. Er kam quasi in Doppelfunktion: als Jugendbeauftragter der Kommune und als Vater von Neubürger Elias, sechs Monate alt.

Abgesehen von vielen Informationsangeboten über die bestehenden Einrichtungen für Kleinkinder in der Großgemeinde bot der Empfang den Müttern und Vätern die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen bei Kaffee, Tee und zahlreichen Frühstücksschmankerln. Der Nachwuchs freute sich derweil über viele neue Spielkameraden und eine extra eingerichtete Krabbelecke mit Puppen und Spielzeugautos.

von Clara Wildenrath

Das Baby des Tages

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