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Die Feuerwehr und der Rettungsdienst sind in der Nacht auf Mittwoch wegen eines vermeintlichen Hausbrands alarmiert worden.

62-Jährige meldet Hausbrand

Notrufmissbrauch: 60 Retter müssen um 4 Uhr nachts los

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Dietramszell - Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte in der Nacht auf Mittwoch gegen 4.10 Uhr nach Fraßhausen aus. Eine Dietramszellerin (62) hatte ein Feuer gemeldet. Doch es brannte gar nicht.

Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten, Rettungskräften und Polizei ist in der Nacht auf Mittwoch in den Dietramszeller Ortsteil Fraßhausen ausgerückt. Gegen 4.10 Uhr hatte eine Dietramszellerin (62) bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Oberland telefonisch einen Hausbrand gemeldet. Vor Ort stellten die rund 60 Einsatzkräfte dann fest, dass es gar nicht brannte.

Anruferin ist laut Polizei "psychisch krank"

Mithilfe einer Rufnummernrückverfolgung identifizierten Beamte der Geretsrieder Polizei die Anruferin und fuhren zu ihr. Laut Dienststellenleiter Walter Siegmund war die Frau aufgrund einer psychischen Erkrankung überzeugt, dass es brennen würde. Sie ist in ärztlicher Behandlung und wird später vernommen. Gegen die Frau läuft nun eine Anzeige wegen Notrufmissbrauchs. Zudem kommen auf sie möglicherweise die Kosten des Großeinsatzes zu.

Zahlreiche Rettungskräfte alarmiert

Laut Christoph Fischer, stellvertretender Leiter der ILS, und Kreisbrandinspektor Christian Sydoriak waren die Feuerwehren aus Egling, Thanning, Endlhausen, Dietramszell und Baiernrain alarmiert worden. Von der Feuerwehr Holzkirchen ist ein Wagen mit Drehleiter angefordert worden. Der Rettungsdienst rückte mit einem Wagen aus Geretsried, den Helfen vor Ort Dietramszell, der Schnelleinsatzgruppe Wolfratshausen und einem Rettungswagen aus Sauerlach aus. Zudem waren die Kreisbrandinspektion und die Einsatzleitung des Rettungsdienstes im Landkreis vor Ort.

Lesen Sie auch: Nach mehreren Zwischenfällen schicken die Rettungskräfte einen Appell an alle Rowdy-Autofahrer.

dor

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