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Bald wieder offen? Die Gemeinde lässt die angerosteten Träger des Ascholdinger Hallenbads reparieren.

Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben

Öffnet das Ascholdinger Hallenbad bald wieder ?

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Gut möglich, dass Freizeitsportler, Schulkinder und DLRG bald wieder im Ascholdinger Hallenbad schwimmen und trainieren können. Die maroden Säulen können offenbar schnell repariert werden.

Dietramszell – Derzeit ist die Sportstätte geschlossen, weil die vier Säulen, die die Galerie und die Umkleidekabinen tragen, angerostet sind und die Statik somit gefährdet ist. Doch dieses Problem lässt sich offenbar innerhalb der nächsten 14 Tage lösen, ohne allzu hohe Kosten zu verursachen.

Kosten laut Gröbmaier deutlich unter 10.000 Euro

„Wir werden die Stützen jetzt auf jeden Fall reparieren lassen“, sagte Bürgermeisterin Leni Gröbmaier am Montag auf Anfrage unserer Zeitung. Die Kosten dafür würden deutlich unter der von ihr genannten Obergrenze von 10 .000 Euro liegen. Weil die „Summe überschaubar“ ist, sei kein eigener Beschluss des Gemeinderates notwendig. Sie habe die Kollegen im Gremium jedoch über die anstehenden Arbeiten informiert. Die sehen nicht den kompletten Austausch der vier Pfeiler vor. Vielmehr bekommen sie Unterstützung. „Links und rechts von jeder Säule werden neue Pfeiler eingezogen, die die Galerie stützen“, sagte die Rathauschefin.

Gröbmaier will „nichts riskieren“

Gröbmaier erteilte den Auftrag übrigens unabhängig von der Frage, ob das Bad wieder für den Schwimmbetrieb geöffnet wird. „Es sind ja doch immer wieder Leute wie Handwerker im Haus. Da wollen wir natürlich nichts riskieren.“ Laut Statiker sei man mit dem Einzug der neuen Träger auf der sicheren Seite – womit einer baldigen Wiedereröffnung nichts im Wege stehen dürfte.

Die Zukunft des Bads ist überschaubar

Gröbmaier hält die Zukunft des Ascholdinger Badetempels allerdings für überschaubar. Er „sollte halten, bis das neue interkommunale Hallenbad in Geretsried fertig ist“. Mehr sei nicht drin, sagte die Dietramszeller Rathauschefin und verwies mit einem Augenzwinkern auf das sonntägliche Schlittenrennen in Steingau. Dort sei natürlich auch ein Konstrukt zur Hallenbad-Problematik mitgefahren. Diesen Schlitten „hat es prompt zerlegt“, so Grobmaier – was einen Zuschauer zu dem Zwischenruf verleitet habe: „Alles richtig gemacht, Leni!“

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