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Eine Maisfeld-Party war eine absolute Marktlücke. Vermutlich kommen deshalb Gäste aus nah und fern. 

Interview mit dem Chef des Burschenvereins

Was bei der Maisfeld-Party in Ascholding geboten ist

Tausende Gäste kommen traditionell zur Ascholdinger Maisfeld-Party, um sie gibt es einen richtigen Hype. Am Samstag ist es wieder so weit. 

Ascholding – Die riesige Maisanbaufläche an der Feldstraße in Ascholding verwandelt sich an diesem Samstag, 3. August, wieder in eine Party-Hochburg. Zum fünften Mal veranstalten die Ascholdinger Burschen eine Maisfeldparty. In den vergangenen Jahren hatte dies jeweils tausende Gäste aus dem gesamten Umland angelockt. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Dominik Stallein spricht Burschenvereinschef Wolfgang Sobotta (23) über die Vorbereitungen, erklärt das Erfolgsrezept der Burschen und verrät Details der „Schickeria“ mitten im Maisfeld.

Herr Sobotta, was ist auf der Maisfeldparty in Ascholding am Samstagabend geboten?

Wolfgang Sobotta,  Chef des Ascholdinger Burschenvereins

Im Großen und Ganzen lassen wir das Konzept so, wie es war. Die Party-Fläche mitten im Maisfeld ist fast 3000 Quadratmeter groß. Wir haben eine große, zentrale Area vor der Showbühne, wo alles zusammenläuft. Von dort aus führen Wege durchs Maisfeld zu verschiedenen Bars und weiteren Areas. Es gibt eine Weißbier-Alm, ein Zelt, in dem wir Bierpong anbieten, eine Shotbar und natürlich eine große Hauptbar auf der zentralen Fläche. Neu ist heuer eine Hütte, die wir „Schickeria“ nennen. Hier schenken wir etwas gehobeneren Gin und Whiskey aus. Zwei DJs legen über den Abend auf.

Mit wie vielen Partygästen rechnen Sie?

Es können bis zu 4000 Besucher kommen. Bei der Maisfeldparty vor zwei Jahren durften wir etwas weniger – 3200 Gäste – reinlassen. Da gab es am Einlass zwar teilweise sehr lange Warteschlangen, aber am Schluss konnten alle aufs Gelände. Damals spielte leider das Wetter nicht so wirklich mit, gegen 23 Uhr begann es zu regnen, sodass der eine oder andere potenzielle Besucher zu Hause blieb. Wenn an diesem Samstag das Wetter hält, glaube ich, dass wir 4000 Besucher begrüßen dürfen. Da kommt dann garantiert richtig gute Stimmung auf.

Die gute Stimmung ist die eine Seite der Medaille, die Organisation die andere: Wie stemmen Sie die Vorbereitungen und den Abend selbst?

Im Verbund aus Burschen- und Madlverein Ascholding haben wir um die 140 Mitglieder. Die packen alle mit an. Alleine schaffen wir es aber trotzdem nicht, so ein riesiges Fest zu organisieren. Die Feuerwehren aus Ascholding und Dietramszell helfen mit. Außerdem arbeiten wir mit einem professionellen Sicherheitsdienst zusammen. Daneben gibt es noch wahnsinnig viele Privatleute, die uns unterstützen. Im Endeffekt hilft das ganze Dorf zusammen, damit am Ende alles passt.

In den vergangenen Jahren hat sich die Maisfeldparty zu einem unglaublichen Erfolg entwickelt. Im Jahr 2017 reisten sogar Gäste aus Nürnberg an. Wieso ist die Party ein solcher Publikumsschlager?

Das Ganze war ein Riesenglück. Wir haben 2012 die erste Maisfeldparty ausgerichtet – mit 1500 Gästen. Das war schon gut. Ich glaube, dass damals so viele Besucher gekommen sind, weil es nichts Vergleichbares gab. Eine Party in einem Maisfeld war etwas ganz Neues. Die Stimmung war super – und das hat sich herumgesprochen. Es ist ein richtiger Hype um das Fest entstanden. Wie sich das bis nach Nürnberg herumgesprochen hat, weiß ich aber auch nicht (lacht). Wir rechnen auch in diesem Jahr mit vielen auswärtigen Gästen. Zwei Reisebusse haben sich schon angekündigt.

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