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Die sieben beliebtesten Artikel des Jahres

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Wolfratshausen/Geretsried - Das ereignisreiche Jahr 2015 geht zu Ende. Was hat Sie, liebe Leser, am meisten bewegt? Hier sind die sieben Artikel mit den meisten Aufrufen.

Das Jahr 2015 war voller spannender Ereignisse - wir mussten traurige Dinge vermelden, aber durften auch über witzige und skurrile Vorfälle im Nordlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen berichten. Anhand der Aufrufzahlen unserer Artikel haben wir für Sie, liebe Leser, die sieben beliebtesten Artikel herausgesucht.

Platz 7: Christian Walter erleidet Schlaganfall

Vorher und nachher: Christian Walter erlitt einen Schlaganfall. Rechts ein Selfie aus dem Krankenhaus.

Eine traurige Nachricht verbreitet sich im Nordlandkreis. Lauftrainer und Firmenlauf-Organisator Christian Walter aus Gelting hat einen Schlaganfall erlitten. Warum in aller Welt erwischt es einen wie ihn? Das hat sich Christian Walter im Nachgang des 15. Oktober auch gefragt – und er glaubt, eine Antwort gefunden zu haben. „Zu viel Stress. Und ich habe es beim Sport sicher oft auch zu hart angehen lassen.“
 
Walter kann das linke Bein und den linken Arm nicht bewegen. Ein harter Schlag für einen, der Junioren-Meister im Hürdenlauf und mit der Staffel war. Er aber ist ein Kämpfer und glaubt an seine vollständige Genesung. „Ich zweifle nicht daran, und die Ärzte machen mir auch Mut.“ Die bewegende Geschichte von Christian Walter können Sie hier noch einmal nachlesen.

  

Platz 6: Blitzeinbrüche im Elektromarkt

Beim ersten Einbruch rammte ein Auto das Eingangstor des Isartaler Elektromarkts in Geretsried gerammt.

Diese Kriminalgeschichte ist unglaublich. Innerhalb weniger Tage brechen Unbekannte zweimal in den Isartaler-Elektromarkt in Geretsried ein und erbeuten jeweils teure Laptops, Tablet-Computer und Smartphones. Beim ersten Einbruch rammen die Diebe mit einem Pkw so oft gegen das vergitterte Eingangstor, bis dieses bricht. Beim zweiten Mal steigen sie über eine Seitentür in den Elektronikmarkt an der Böhmerwaldstraße ein.
 
Den Fluchtwagen der ersten Tat zünden die Täter auf einem Parkplatz in Wolfratshausen an. Die Kripo ermittelt auf Hochtouren. Noch gibt es keine neuen Erkenntnisse, erklärt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage unserer Zeitung. Wie es am Ort des Einbruchs aussah, können Sie hier nachlesen.

 

Platz 5: Die Maimadl-Wahl

Das Wetter meint es 2015 mit den Fans der Maifeiern leider nicht allzu gut - es regnet in Strömen. Die Kandidatinnen der "Maimadl"-Wahl unserer Zeitung lassen sich davon aber nicht unterkriegen: Viele fesche Madln aus dem Nordlandkreis schicken uns ihre Fotos und stellen sich Ihnen, liebe Leser, zur Wahl.
 
Nach einem spannenden Voting setzt sich Roxana Melisa Ackermann durch. Sie hatte sich bereits 2014 beworben und einen Platz auf dem Stockerl erreicht, diesmal landet sie ganz oben. „Ich liebe Bayern und bayerische Kultur und möchte gern ein Teil davon sein“, hatte die Geretsriederin in ihrer Bewerbung betont. Mit welchen Bildern Ackermann gepunktet hat, und wer sich alles beworben hatte, sehen Sie hier.

Mai-Madl 2015: Sie sind heuer dabei

 

Platz 4: Vermieter verbarrikadiert Textil-Laden

So etwas gibt es auch nicht alle Tage. Ein Geretsrieder verbarrikadiert den Tattoo- und Textil-Laden seines Mieters an der Geretsrieder Sudetenstraße mit einem Kleinbus und Betonklotz. Der Grund: Angeblich hatte der Tattoo-Laden-Betreiber seine Miete nicht bezahlt. Nach vier Tagen eskaliert die Lage endgültig - ein Gabelstapler rückt an, um den Betonklotz und den Bus beiseite zu schaffen. Wie der skurrilen Streit ausgeht, können Sie hier nachlesen.

Miet-Streit in Geretsried: Bilder

 

Platz 3: Matuschiks Nazi-Vergleich

Matthias Matuschik alias Matuschke beim Flussfestival in Wolfratshausen.

Schlagzeilen macht Bayern-3-Moderator Matthias Matuschik mit seinem Auftritt beim Wolfratshauser Flussfestival - allerdings nicht im positiven Sinne. Er erklärt den anwesenden Rauchern, dass sie ihre Glimmstängel nur abseits der Bühne anzünden dürfen. Und ergänzt, dass er persönlich total verärgert sei, dass Raucher in abgesperrte Bereiche, in ein „Rechteck für asoziale Menschen“, abgeschoben würden. Sozusagen in ein „Juden-Karree“.
 
Die Aufregung ist riesig: Die Stadt Wolfratshausen distanziert sich von den Aussagen. Auch Matuschik äußert sich zu der Affäre. Was Matuschik zu den Vorwürfen sagt, können Sie hier nachlesen.

Platz 2: Der Mann, der im Wald lebte - ein Jahr danach

Ein ungewöhnlicher Lebensweg: Wolfgang Ködel geht in einem Waldstück spazieren. Drei Jahre lang lebte er in den Isarauen.

Wolfgang Ködels Geschichte hat vor einem Jahr ganz Deutschland bewegt. Der ehemalige Geretsrieder Unternehmer wurde von den Schulden übermannt, er machte einen knallharten Schlussstrich und zog mit einem Kugelzelt in die Isarauen. Er war der Mann, der im Wald lebte - und zwar drei Jahre lang. Vor einem Jahr wurde er gefunden, seitdem kämpft er sich zurück ins Leben. Wie geht es dem Aussteiger? Unsere Zeitung hat nachgefragt.
 
Der Hilfsbedürftige ist selbst zum Helfer geworden, er räumt beim Ramadama in den Isarauen mit auf. Außerdem hat er wieder Kontakt mit seiner Familie. Seine Mutter und Schwester dachten, er sei tot. Dann hat er angerufen. Außerdem sucht Ködel nach einer Wohnung und einem Job. Wie es dem Aussteiger geht, können Sie hier nachlesen.

 

Platz 1: Möbel Mahler schließt

Möbel Mahler in Wolfratshausen sperrt zu.

Es ist ein Paukenschlag: Das überregional bekannte Möbelhaus Mahler in Wolfratshausen schließt. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und wird zur am meisten gelesenen Geschichte des Jahres auf unserer Seite isar-loisachbote.de. Kurze Zeit später wird bekannt, dass der österreichische Möbelriese XXXLutz die Immobilie übernimmt. Wer in das Haus einziehen wird, ist unklar.
 
Klar ist: Rund 260 Mitarbeiter verlieren ihren Job, wenn Möbel Mahler voraussichtlich am 31. Januar 2016 schließt. Aus den Demonstrationen, die die Gewerkschaft geplant hat, wird nichts. Der Betriebsrat einigt sich überraschend schnell mit dem Arbeitgeber. Alles zum Aus von Möbel Mahler in Wolfratshausen können Sie hier nachlesen.

Die Reaktionen auf die Schließung von Möbel Mahler

dor

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