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Voll besetzt war am Samstag der Ascholdinger Holzwirt. 300 Zuhörer waren von den Volksmusikanten aus Nah und Fern begeistert. 

Benefizaktion "Leser helfen helfen"

Klingendes Stelldichein

Dietramszell - Höhepunkt der Benefizaktion der Heimatzeitung ist Jahr für Jahr der Volksmusikabend "Zwischen den Jahren". Am vergangenen Samstag fand er wieder im Ascholdinger Holzwirt statt - und bot eine große musikalische Spannbreite. 

Das klingende Stelldichein im Ascholdinger „Holzwirt“ hat in bewährter Weise Georg Kapfer organisiert. Er hat über die Jahre hinweg viele größere und kleinere Volksmusikveranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung besucht und dabei zahlreiche Kontakte zu Sängern und Musikanten geknüpft. Das wiederum kommt ihm zugute, wenn er für die Gestaltung „seines“ Volksmusikabends nach mitwirkenden Gruppen Ausschau hält, die sich ohne Gage in den Dienst der guten Sache stellen.

Kraftvolle Stimmen aus dem Bayerischen Wald

Unter anderem führte ihn der Weg dieses Mal sogar bis in den Bayerischen Wald – genauer gesagt nach Arnbruck nahe dem Großen Arber. Der dort beheimatete Männerviergesang ließ sich dann auch nicht lange bitten und sagte seinen Auftritt in Ascholding zu. Und so kam es, dass die Besucher im vollbesetzten Saal jetzt echte Waidlerlieder hören durften, getragen von honorigen kraftvollen Stimmen. Vom Dialekt her ähnlich klang die Moderation: Die aus der Oberpfalz stammende BR-Volksmusikmoderatorin Evi Strehl vertrat nämlich ihren verhinderten Kollegen Andreas Estner. Strehl verstand es in ihrer offenen und fachkundigen Art bestens, das Publikum mitzunehmen und mit einzubinden.

Auch der Nachwuchs kommt zum Zug

Kapfer hat indes sein Anliegen, jungen Akteuren ein Podium zu bieten, auch heuer wieder umgesetzt: Da präsentierten sich etwa der Raistinger Jugendg’sang, bestehend aus acht Mädchen und einem Burschen, gut aufeinander abgestimmt und die Mooswieser Madln als präziser Frauendreigesang. Die Herzen der Zuhörer im Sturm eroberten Helena und Raphael Gaida aus Unterammergau – und das nicht nur, weil sie mit 10 und 13 Jahren mit die jüngsten Teilnehmer waren: Was die beiden Geschwister an Temperament und Genauigkeit beim Singen, beim Geigenspiel oder auf der Flöte vorlegten, wurde allseits bewundert. Nicht zu vergessen sind dabei Flöten-Mitspielerin Pauline Marzell und Harfenbegleiterin Melanie Geiger. „Da kommt was nach“, meinte Evi Strehl angesichts der zahlreichen Talente.

Stimmungsvolle Atmosphäre dank den Münsinger Turmbläsern

Instrumental vielseitig und rassig sorgte dazwischen die Veichtweni Musi aus Lenggries für erfrischende Abwechslung, während die Münsinger Turmbläser mit ihren Weisen stimmungsvolle Atmosphäre bereiteten. Dass mit den Eintrittsgeldern der Zuhörer in Verbindung mit den anderweitigen Spenden der Weihnachtsaktion viel Gutes getan werden kann, unterstrich die Redaktionsleiterin des Tölzer Kurier, Veronika Ahn-Tauchnitz. „Ich möchte allen Danke sagen, die dazu beitragen.“ Rosi Bauer

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