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Digitalfunk: „Hoffen auf wenig Widerstand“

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Informierten die Besucher: (v. li.) EDV-Fachberater Teddy Hacker, Kreisbrandrat Karl Murböck, Kreisbrandinspektor Hermann John sowie die Kreisbrandmeister Franz Mair und Robert Schmid. Foto: Demmel
Informierten die Besucher: (v. li.) EDV-Fachberater Teddy Hacker, Kreisbrandrat Karl Murböck, Kreisbrandinspektor Hermann John sowie die Kreisbrandmeister Franz Mair und Robert Schmid. Foto: Demmel

Bad Tölz-Wolfratshausen - Bei Feuerwehreinsätzen kommt es neben gut ausgebildeten Wehrleuten auch auf eine gezielte Einsatzleitung an. Darüber wurde jüngst in großer Feuerwehrler-Runde gesprochen.

Mit den im Aufbau befindlichen „Integrierten Leitstellen“ (ILS), die schrittweise in ganz Bayern entstehen, sowie der Umstellung von Analog- auf Digitalfunk sollen erhebliche Verbesserungen erreicht werden. Über den neuesten Sachstand bei diesen Themen wurden Abordnungen aller Feuerwehren aus dem Landkreis in der Frühjahrsdienst- und Verbandsversammlung im Reichersbeurer Altwirt informiert.

Kreisbrandrat Karl Murböck ging dabei auf die „ILS Oberland“ ein. Diese Leitstelle wäre zuständig für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau. „Die Stammdaten sind ermittelt, die Einsatzmittelketten festgelegt“, berichtete Murböck, machte aber auch deutlich: „Was uns nicht gemeldet wurde, konnte natürlich nicht berücksichtigt werden.“

„Auf wenig oder überhaupt keinen Widerstand“, hofft Kreisbrandinspektor Hermann John bei der Festlegung der Standorte für die Digitalfunk-Basisstationen. „Das Land Bayern hat die Technik beim Hersteller bestellt. Was bis 2013, egal aus welchen Gründen, nicht abgerufen werden kann, wird an andere Bundesländer weitergegeben“, drängte der Kreisbrandinspektor auf Fortschritte in der Netzplanung. (hd)

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