Ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini festgenommen

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Einen Schritt schneller als ihre Gäste vom EV Füssen müssen die Geretsrieder River Rats um Maximilian Hüsken (li.) sein, wenn sie gegen den Bayernliga-Tabellenführer bestehen wollen. 

Eishockey

Duell der Powerplay-Spezialisten

Im Heimspiel gegen den Bayernliga-Tabellenführer EV Füssen steht den Geretsrieder River Rats am Sonntagabend ein hartes Stück Arbeit bevor.

Geretsried – Der EV Füssen hat mit 16 Meistertiteln nicht nur in ganz Eishockey-Deutschland einen Namen, sondern ist derzeit auch in der Bayernliga das Maß aller Dinge: Der Traditionsverein, der am Sonntag um 18 Uhr beim ESC Geretsried zu Gast ist, hat bereits 36 Punkte auf dem Konto und damit sieben Zähler mehr als Verfolger EC Bad Kissingen.

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Ostallgäuer, die vor drei Jahren in der Bezirksliga einen Neuanfang starteten? Zum einen bauen die Verantwortlichen wie in der Vergangenheit dank des Sportinternats auf viele junge, ehrgeizige Cracks. Diese werden unterstützt durch Routiniers im fortgeschrittenen Alter wie Kapitän Eric Nadeau (44), Ron Newhook (41) oder Ex-Tölzer-Löwe Lubos Velebny (36). Dazu kommen mit dem US-amerikanischen Verteidiger Tyler Wood (ERC Sonthofen) und dem Kanadier Samuel Payeur (14 Tore/10 Assists) zwei hervorragende Kontingentspieler sowie mit Andreas Jorde ein überragender Schlussmann, der mit einem Gegentorschnitt von 2,01 die Keeperwertung der Liga anführt. Seit sechs Spielen ist die Truppe von Andreas Becherer ungeschlagen, ließ in diesem Zeitraum lediglich einen Zähler beim 4:3-Sieg nach Verlängerung beim Schlusslicht EV Pegnitz liegen.

„Wir sind diesmal nicht Favorit. Füssen ist eine Mannschaft mit viel Speed. Die starten mit einem unheimlichen Tempo. Da müssen wir zusehen, dass wir die Anfangsphase gut überstehen“, sagt ESC-Coach Ludwig Andrä, der bei den Gästen allerdings leichte Schwächen in der Defensive ausgemacht hat. Beim Auftritt in Füssen haben sich die River Rats über 50 Minuten lang gut verkauft und hielten die Partie bis zum Stand von 4:4 offen. Am Ende waren es zahlreiche Strafzeiten und fehlende Kraft, die zu der 4:8-Niederlage führten. Dass der EVF aber eine Mannschaft ist, der man beikommen kann, bewiesen die Geretsrieder in der vergangenen Spielzeit: Sowohl in der Vor- als auch Verzahnungsrunde gewann der ESC alle vier Duelle.

Dass die Vermeidung von Strafzeiten für beide Klubs diesmal oberste Priorität genießt, zeigt die Überzahlstatistik. Die River Rats stehen in der Bayernliga an zweiter Stelle was die Effektivität im Powerplay betrifft (28,58 Prozent), Füssen folgte auf Platz drei und hat zu 28,42 Prozent die Phasen in numerischer Überlegenheit zu Toren genutzt. (gos)

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