Egerländer Gmoi: "Die Keimzelle unserer Stadt"

Geretsried - Die Egerländer Gmoi hat am Sonntag in Geretsried ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Bürgermeisterin Cornelia Irmer nannte die Gmoi "die Keimzelle unserer Stadt".

„60 Jahre alt und trotzdem jung“: Mit diesen Worten beschrieb die Bundes-Jugendführerin der Egerländer, Christina Diederichs, die Geretsrieder Gmoi in ihrer Ansprache absolut treffend. Die Jungen haben bei der 1951 von Heimatvertriebenen aus Graslitz und Tachau gegründeten Gruppe schon immer Verantwortung übernommen. Deshalb konnte die Gemeinde gar nicht wie so viele andere Vereine und Gruppierungen überaltern. Wie gut es um den Nachwuchs bestellt ist, bewiesen am Sonntag die Mädchen und Buben aus der Tanzgruppe. In ihrer farbenfrohen Tracht zeigten die Kleinsten unter der Leitung von Ingrid Hammerschmied am Nachmittag in den Ratsstuben Tänze aus der Heimat der Großeltern.

Zuvor gratulierten im Rahmen des offiziellen Festakts die Ehrengäste. Dem Dritten Landrat Klaus Koch fiel ein Grußwort leicht. „Meine Mutter stammt aus Oberschlesien. Ich war immer bei den Treffen der Jugendgruppe dabei. Was mir gefiel und gefällt an den Landsmannschaften ist ihr unglaublicher Zusammenhalt“, sagte Koch. Bürgermeisterin Cornelia Irmer bezeichnete die Egerländer als „Keimzelle unserer Stadt“. Sie und alle nachfolgenden Heimatvertriebenen hätten Geretsried zu dem gemacht, was es heute ist. (tal)

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