Die Vorstandschaft der Egerländer Gmoi ist stark (v. li.): Ilse Schirmer, Ewald Kailberth, Peter Knoppek, Inge Herrmann, Gerhard Becher, Erhard Hartsch, Marlies Effenberger, Helmut Hahn, Roland Hammerschmied, Petra Sacher, Bernd Sacher, Erika Pfeiffer, Sabine Meinl, Jürgen Sandrock, Bernd Steinbeis und Ingrid Hammerschmied. Foto: wn

Egerländer Gmoi: Vorstand bestätigt

Geretsried - Das kann sich sehen lassen: An 37 Veranstaltungen haben die Tanzgruppen und die Bunkerblasmusik der Egerländer Gmoi im vergangenen Jahr teilgenommen.

Das berichtete Tanzgruppenleiter Roland Hammerschmied in der Jahresversammlung der Egerländer Gmoi. Unter anderem gestaltete man gemeinsam mit der Chorvereinigung den Festtag zu „60 Jahre Gmoi z’ Geretsried“. Auch bei einer Veranstaltung der Union der Vertriebenen Ende Oktober im Tölzer Kurhaus war man mit dabei. Allerdings seien dort „mehr Mitwirkende als Besucher erschienen“, ergänzte Hammerschmied, dem im vergangenen Jahr von der Stadt Geretsried der Kulturpreis verliehen worden war. Auch seiner Ehefrau Ingrid wurde 2011 eine besondere Würdigung zuteil. Die Kindergruppenleiterin der Gmoi erhielt für ihr Engagement von der SPD-Landtagsfraktion eine Auszeichnung.

Auch in diesem Jahr ist der Terminkalender gut gefüllt. Neben den traditionellen Veranstaltungen in Geretsried wird die Gmoi unter anderem am Bundestreffen der Egerländer in Ingolstadt im Mai teilnehmen. Mit einem Großaufgebot an Trachtenträgern und der Bunkerblasmusik will man die 1250-Jahr-Feier in Deining im Juli besuchen. Das Landesfest der Egerländer am 16./17. September in Gundelfingen ist als Gmoi-Ausflug geplant.

In der Versammlung äußerte sich Museumsreferent Karl Kugler zum geplanten Umzug des Museums in das ehemalige Ingenieurhaus. „Das neue Museum, das die Stadt plant, wird nicht mehr dem entsprechen, was sich die Gründer vorgestellt hatten“, kritisierte der Geretsrieder. Museumsfachleute würden einhellig bestätigen, dass „Sammlungen den Kern der Arbeit zeitgeschichtlicher Museen“ bilden. Kugler plädierte an den Museumsförderverein und die Stadt, Räume für ein Depot zu suchen, da die dort unterzubringenden Gegenstände auch im neuen Museum für Sonderausstellungen benötigt werden. (wn)

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