+
Licht an heißt es seit Samstag am Lichterhaus von Familie Kassner in Deining.

50000 bis 70000 LEDs sorgen für den Zauber

Deininger Lichterhaus leuchtet wieder

  • schließen

Es ist über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt: Das Lichterhaus von Familie Kassner im Eglinger Ortsteil Deining. Seit Samstag leuchtet es wieder.

Deining – Pünktlich zum ersten Adventswochenende erstrahlen wieder unzählige Lämpchen und Figuren und locken Besucher aus nah und fern an. Dieses Jahr wollte Andreas Kassner (30) eigentlich darauf verzichten, sein Heim in ein Lichtermeer zu verwandeln.

„Gründe dafür gibt es viele: Zum einen macht auch bei mir der Umweltgedanke Halt, zum anderen ist es auch das Finanzielle“, erklärt Kassner. Jahr für Jahr hat der 30-Jährige höhere Kosten. „Obwohl wir nur noch LED-Lichter haben, müssen wir mit einem Mehraufwand von 300 Euro rechnen.“

Dazu kommt eine berufliche Neuorientierung, die Kassners ganzen Einsatz erfordert. Normalerweise beginnt er bereits ab September mit den ersten Planungen beziehungsweise dem Aufbau der XXL-Weihnachtspyramide. „Doch irgendwie sind mir die Wochenenden ausgegangen. Da habe ich mir gedacht, entweder g’scheid oder gar nicht“, sagt der Deininger.

Kassner entschied sich für „gar ned“ – hatte allerdings nicht mit den Kindern gerechnet. „Gerade sie haben immer wieder nachgefragt, wann sie kommen können.“ Nun hat der 30-Jährige einen Kompromiss gefunden: Statt der Pyramide wird es „nur“ eine Eislandschaft geben und die Einschaltzeiten werden reduziert. Jetzt wird der Schalter wochentags statt 17 bis 22 Uhr nur noch bis 20 Uhr umgelegt. An den Wochenenden und Feiertagen erstrahlt das Haus bis 22 Uhr.

Lesen Sie auch: Bummel über die Christkindlmärkte im Landkreis: Hier gibt es Glühwein und Präsente

Wie viele Figuren und Lämpchen dann jeweils aufleuchten, kann der Deininger gar nicht sagen. „Jedes Jahr nehme ich mir vor es auszurechnen“, sagt er und lacht. „An LEDs müssten es so zwischen 50 000 bis 70 000 sein, bei den Figuren liegen wir zwischen 50 und 60 Stück.“ Kassner stutzt kurz. „Aber zwei kommen in Kürze noch mit der Post.“ 

sh

Auch interessant: Lehrerin erklärt: Darum ist die Gute-Nacht-Geschichte für die Kinder so wichtig

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Faszinierend, wie viel man bewirken kann“: Jugendhaus La Vida hat neuen Chef
Neuer Chef im Jugendhaus La Vida: Max Aichbichler übernimmt die Leitung von Verena Kümmel. Besonders eine Sache ist ihm bei den jugendlichen Besuchern wichtig. 
„Faszinierend, wie viel man bewirken kann“: Jugendhaus La Vida hat neuen Chef
ESC-Gegner Schweinfurt hat aufgerüstet
Fünf Mann vom abgemeldeten EC Bad Kissingen verstärken den Sonntags-Gegner der Geretsrieder River Rats.  Trainer Sebastian Wanner fordert Laufbereitschaft und …
ESC-Gegner Schweinfurt hat aufgerüstet
Architekt verspricht: Mauer wird „kein Schandfleck für Wolfratshausen“
Der geplante Mauerbau der Maro-Genossenschaft polarisiert. Bei einem Info-Abend gelang es Projektleiter und Architekt, die Wogen zu glätten. Das letzte Wort hat der …
Architekt verspricht: Mauer wird „kein Schandfleck für Wolfratshausen“
Eine Brücke in den Iran: Lehrer-Ehepaar will Hilfsprojekt aufbauen und sucht Unterstützer
Leila Zouri und ihr Mann Hamid haben sich im Iran für ihre Mitmenschen eingesetzt, denen es schlecht geht. Nun wollen sie von Deutschland aus eine „Brücke in den Iran“ …
Eine Brücke in den Iran: Lehrer-Ehepaar will Hilfsprojekt aufbauen und sucht Unterstützer

Kommentare