Polizei Blaulicht Symbolfoto
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Neun Streifenbesatzungen der Polizei und Kräfte der Feuerwehr suchten nach dem Vermissten (Symbolfoto)

Mann rechtzeitig entdeckt

Demenzkranker Thanninger vermisst: Suche endet glücklich

  • Sabine Schörner
    vonSabine Schörner
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Ein stark an Demenz erkrankter Mann hatte am Mittwochabend sein Haus in unbekannte Richtung verlassen. Viele Rettungskräfte suchten nach ihm - und hatten Glück.

Egling – Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchte am Mittwochabend nach einem Vermissten aus Thanning. Weil der Mann stark dement ist und zudem nur leicht angezogen war, bestand für ihn Lebensgefahr. Nach gut einer Stunde konnte der Mann von der Feuerwehr wohlbehalten aufgefunden werden.

Die Ehefrau des Mannes hatte am Mittwoch gegen 20 Uhr die Einsatzkräfte alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihr stark an Demenz erkrankter Mann, der auf Medikamente angewiesen ist, das gemeinsame Haus in unbekannte Richtung verlassen. „Da der Thanninger nur leicht bekleidet war, keinerlei Anlaufadressen bekannt waren, und er sich in Anbetracht der vorherrschen Temperaturen und seiner Orientierungslosigkeit in Lebensgefahr befand, war höchste Eile geboten“, berichtet Steffen Frühauf, Vize-Chef der Wolfrathauser Polizeiinspektion.

Neun Streifenbesatzungen aus Wolfratshausen, Geretsried, Murnau und Penzberg sowie 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Thanning und die Bergwacht waren an der groß angelegten Suchaktion beteiligt. Exakt um 21.11 Uhr – zu diesem Zeitpunkt war der Mann bereits eineinhalb Stunden unterwegs – kam die erlösende Nachricht: Feuerwehrleute hatten den Vermissten augenscheinlich wohlbehalten am Thanninger Weiher gefunden. Vorsichtshalber wurde der Mann durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.  sas

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