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Gruppenbild mit Maibaum und Kirche: Der Hornsteiner Maibaumverein. 

Der Prachtkerl hat bereits 141 Jahre auf dem Buckel

In Hanglage gewachsen: Hornsteiner holen ihren Maibaum ein

Die Hornsteiner stellen am 1. Mai einen Maibaum auf. Davor ist aber noch reichlich zu tun. Immerhin: Das Einholen ist bereits erledigt.

Deining – Er ist ein richtiger Prachtkerl. Schlank, kräftig gewachsen und beeindruckende 31 Meter lang. Mit 141 Jahren ist er allerdings rund zehn bis 15 Jahre älter als andere Exemplare seiner Größe: Der von Sebastian Unterholzner gestiftete Hornsteiner Maibaum. Er stammt aus einer Hanglage. „Die Bäume dort wachsen langsamer“, erklärt Matthias Kneißl, zuständig für die Organisation der Arbeitstermine fürs Schleifen und Lackieren.

Vergangenen Freitag haben die Madln und Burschen des Maibaumvereins Hornstein den Stamm an den Deininger Sportplatz gebracht. Er lagert dort und nicht zwei Kilometer entfernt in Hornstein selbst. „Bei uns im Ort gibt es keinen geeigneten Platz, wo man ihn trocken lagern kann“, sagt Zweite Vorsitzende Lena Förg.

Am Sportplatz hat er sozusagen ein Luxusdomizil zugewiesen bekommen – den Gemeindestadl der Ortsvereine. Förg: „Für uns ist es so auch praktischer, allein, wenn man mal Wasser braucht.“ Und das wird vermutlich am 20. April in größeren Mengen nötig sein. Da ist Kindertag. „Dann laden wir alle Kleinen ab sechs Jahren ein, uns beim Lackieren zu helfen“, kündigt Erster Vorstand Christian Hörmann an.

Lesen Sie auch: Erster Maibaum der Wolfratshauser Kolpinger wurde prompt gestohlen

Muskelkraft ist dann am 1. Mai Muskelkraft gefragt. „Klar, dass wir ihn mit Scherstangen nach altem Brauch aufrichten“, betont Kneißl. Steht der Baum, heißt es für die Mitglieder des Maibaumvereins schnell nach Hause, duschen, umziehen und zurück. „Um 13.30 Uhr beginnt der Maitanz“, informiert Lena Förg

Was passiert mit dem alten Baum von 2015 passiert? „Der wird versteigert“, kündigt Förg an. Das genaue Datum steht allerdings noch nicht fest.    sh

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