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SPD-Kreiskonferenz: Die Genossen legten die Schwerpunkte auf die Europa- und die Kommunalwahl 2020. 

Kreiskonferenz

Kreis-SPD rüstet sich für die Wahlen

Bei der Kreiskonferenz der SPD Bad Tölz-Wolfratshausen lagen die Schwerpunkte auf der bevorstehenden Europawahl und der Kommunalwahl 2020. 

Egling – „Es hätten wirklich mehr sein können. Ich bin etwas enttäuscht. Das muss besser werden.“ Mit diesen Worten eröffnete Wolfgang Werner, Kreisvorsitzender der SPD, die Kreiskonferenz seiner Partei. Gerade ein gutes Dutzend Genossen war der Einladung in den Gasthof Oberhauser gefolgt.

Der Schwerpunkt der Versammlung lag zunächst auf der bevorstehenden Europawahl. „Mit Maria Noichl haben wir hier in Bayern eine sehr engagierte Spitzenkandidatin im Europaparlament“, sagte Werner. Zur Einstimmung sahen sich die Genossinnen und Genossen eine Rede Noichls an. „Leider ist der Wahltag kein Danktag“, betonte die Politikerin danach in ihrer Ansprache. Umso mehr gelte es daher, sich für die Ziele der Partei einzusetzen. Als diese nannte die Abgeordnete des Europäischen Parlaments den Schutz des Planeten, das Vorgehen gegen die zunehmende soziale Spaltung und die Abrüstung „als Basis für den Frieden“. Im Sitzungsraum fand der Vortrag große Zustimmung.

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Monika Hoffmann-Sailer regte im Anschluss dazu an, nicht nur zu reden, sondern die Aufgabengebiete in Europa vorwärtszubringen: „Unser Ziel muss ein gemeinsames Europa sein.“ Auch Peter Fasching sprach sich für die Europäische Gemeinschaft aus. Er betonte: Wichtige Themen, wie etwa den Klimaschutz, könne ein Land gar nicht alleine schaffen.

Zweites wichtiges Thema des Abends: die Kommunalwahl 2020. Werner berichtete von der jüngsten Klausurtagung. Für die Wahl im kommenden Jahr nannte er drei wesentliche Punkte: Den Personalblock, „denn ohne geht’s nicht“. Hohe Priorität besäßen natürlich außerdem die politischen Inhalte: „Was bringt einem das beste Personal, wenn eine Partei keine Inhalte hat?“ Als dritten Aspekt bezeichnete Werner den sogenannten O-Block. Dieser beinhalte nicht nur die Organisation: „Ohne Geld gibt es keinen Wahlkampf – und ohne Ideen auch nicht. Das muss alles Hand in Hand laufen.“ Die SPD kann bisher noch nicht mit einer fertigen Liste dienen, „aber es ist uns gelungen, der Partei eine Richtung zu geben“. Inhaltliche Themen für den Landkreis seien etwa der ÖPNV, welcher laut Werner „sehr viel Nachholbedarf“ hat. Weitere Themen sind laut dem Kreischef Arbeit und Wohnen. „Da liegt einiges auf der Hand. Daraus werden wir ein Paket schnüren.“

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Auch die Benennung eines Spitzenkandidaten sprach Wolfgang Werner an. „Wir sind uns einig, dass eine solche Aufstellung durchaus Sinn macht.“ Doch der Kreisvorsitzende betonte ebenfalls: „Wir können auch keinen Kandidaten herzaubern.“ Zu diesem Amt könne man schließlich niemanden zwingen. „Es kostet schon Engagement, Zeit und Geld.“ Deshalb dürfe man nicht halbherzig an die Sache herangehen.  

kof

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