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Endstation für schwere Lastwagen: Die Abzweigung nach Aumühle ist nun für alle Fahrzeuge mit über 16 Tonnen Gewicht gesperrt. 

Straßenbauamt sieht drohende Gefahr

Amt sperrt Zufahrtsstraße für schwere Lastwagen - Unternehmer geschockt: „...dann können wir zusperren“ 

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Die Zufahrtsstraße nach Aumühle wird für Schwerlaster gesperrt. Das bereitet vor allem dem dortigen Sägewerk Probleme. Die Straße war die letzte Möglichkeit für dessen Lieferverkehr.

Egling –Die Straße von Deining nach Aumühle wird für Lastwagen mit über 16 Tonnen Gewicht gesperrt: Diese Nachricht bereitet Sägewerks-Betreiber Johann Gahr Kopfzerbrechen: „Wir haben größte Probleme. Wenn das jemand kontrolliert, dann können wir unseren Betrieb zusperren.“

Es ist in der Tat für den Schwerlastverkehr alles andere als einfach nach Aumühle zu kommen. Wer es über das Kloster Schäftlarn probiert, wird an der Brücke über die Isar gestoppt – sie ist für Lastwagen mit über 16 Tonnen Gewicht gesperrt. Die Zufahrtsstraße über Deining hat das Straßenbauamt München ebenfalls für Lastwagen über 16 Tonnen abgeriegelt. Bleibt nur noch die schmale Straße vom Gasthof Aujäger durch die Pupplinger Au. Doch die ist zum einen an Sonn- und Feiertagen gesperrt und nicht für Schwertransporte ausgelegt.

Amt sperrt Zufahrtsstraße nach Aumühle für schwere Lastwagen - Unternehmer entsetzt

„Das Thema betrifft alle Anwohner in Aumühle“, sagt Franz Gahr, Inhaber des Gasthofs Aumühle. „Was ist zum Beispiel, wenn wir eine Öl- oder Gaslieferung bekommen? Durch die Pupplinger Au darf so ein Transporter nicht fahren – das ist ja ein Wasserschutzgebiet.“ Philipp Zechmeister, Betriebsleiter der Fischzucht in Aumühle, ergänzt, die „Schlängelstraße“ durch die Pupplinger Au sei für große Lastwagen alles andere als optimal, „schließlich sind da jede Menge Inlineskater, Fußgänger und Radler unterwegs“. Mal abgesehen davon, dass die Straße kaputt gehe und nicht in Navis eingezeichnet sei: „Schwerlast-Transporter sind meist mit ausländischen Fahrern ausgestattet. Die kennen die Straße natürlich nicht.“

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Am übelsten trifft es aber das Sägewerk in Aumühle. „Die Lastwagen, die zu uns kommen, haben ja schon über 16 Tonnen Leergewicht“, sagt Johann Gahr. Die meisten Zulieferer würden das Verbotsschild ignorieren, „auch wenn das natürlich nicht regelkonform ist“.

Zufahrtsstraße nach Aumühle für schwere Lastwagen gesperrt: Diskussion im Gemeinderat 

Die Probleme mit der Zufahrtsstraße nach Aumühle waren auch Thema im Eglinger Gemeinderat. Angestoßen hatte die Diskussion Gemeinderätin Sonja Galli-Krottenthaler. „Die Sperrung für den Schwerlastverkehr ist eine reine Vorsichtsmaßnahme“, erläuterte Bürgermeister Hubert Oberhauser. Der Berg zwischen Deining und Aumühle sei seit jeher in Bewegung, „und bei starken Niederschlägen könnte die Lage kritisch werden“. Diese Aussage bestätigte Geschäftsleiterin Daniela Simon: „Das Straßenbauamt sieht eine Gefahr, wenn da schwere Lastwagen runterfahren.“

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Heiko Arndt zeigte Verständnis: „Wenn das eine Gefahren-Anordnung ist, dann ist es halt so.“ Er rätselte, was die Konsequenzen sind. Man könne doch nicht einfach sagen „Pech gehabt“, vielmehr müsse man wissen, wie es weitergeht: „Wird die Straße saniert – egal ob das eine, drei oder sieben Millionen Euro kostet?“ Oberhauser konnte darauf keine Antwort geben: „Es gibt dazu keinerlei Aussage.“ Die Gemeinde könne keinerlei Einfluss nehmen, da der Landkreis München für die Sanierung zuständig ist. „Außerdem ist das alles ganz frisch entstanden.“

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Arndt forderte, schnell Klarheit zu schaffen: „Das wäre ja genauso, als ob man sagen würde: Neufahrn ist ab sofort nicht erreichbar, stellt eure Autos am Ortsrand ab.“ Man müsse zumindest einen Zeitraum für die Sanierung nennen: „Sonst muss man den Firmen sagen: ,Zieht um, weil ihr nicht mehr beliefert werden könnt.‘“

ps

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