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Traditionell und modern: Das Programm der Blaskapelle Thanning deckt ein breites Spektrum ab. 

„We are the Champions“

Blaskapelle Thanning bringt ein sportliches Programm auf die Bühne

„Es lebe der Sport“ lautete das Programm der Blaskapelle Thanning kürzlich im Jägerwirt. Von „We are the Champions“ bis zum „Stern des Südens“ waren alle einschlägigen Hits zu hören. 

Egling – Was könnte besser passen als der Atlanta ’96-Marsch, um das Konzert der Blaskapelle Thanning zu eröffnen? 1996 fand das hundertste Jubiläum der Olympischen Spiele in der Hauptstadt des Bundesstaates Georgia statt, erklärt Moderator Ernst Ausfelder. „Die Stücke des heutigen Abends haben alle mit Sport zu tun, manche ganz offensichtlich, bei anderen müssen wir den Zusammenhang erst noch durch eine kleine Erklärung klarstellen.“ Das Motto im Aufhofner Jägerwirt lautet: „Es lebe der Sport.“

Die langen Tische im hellen Saal des Gasthofs sind voll besetzt, die Besucher essen, trinken und ratschen. Auch das nachfolgende Stück des vielfach ausgezeichneten Filmmusikkomponisten John Williams ist den Olympischen Spielen gewidmet. „The Olympics: A centennial Celebration“ beweist mit spannungsreicher Dynamik, dass eine feierliche Stimmung nicht nur im Forte erreicht werden kann.

Für Abwechslung sorgt Dirigent Wolfgang Schwarz im Rest des ersten Programmteils mit einem Walzer, einer Polka und zwei Märschen. „Und jetzt kommt das Lieblingsstück der Musiker: Eine 15-minütige Pause“, witzelt Moderator Ausfelder.

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Die Nachwuchsmusiker der Thanninger Bläserklasse, die dann die Bühne betreten, überzeugen mit traditioneller Blasmusik und einem Medley aus drei Klassikern der britischen Rock-Band Queen. Darin enthalten: „We are the champions“ oder „Wir sind die Schwammerl“, wie es Ausfelder beinahe korrekt eindeutscht.

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Anschließend übernimmt die Blaskapelle wieder die Stellung auf der Bühne und spielt die bekannte Titelmelodie des Aktuellen Sportstudios. Bei den jazzigen Rhythmen der Musik des Boxer-Films „Rocky“ scheint es fast, als würde eine Big Band auf der Bühne sitzen.

Professionalität beweist Schwarz, als er die FC-Bayern-Hymne „Stern des Südens“ dirigiert. „Die Auswahl dieses Programmteils ist ihm aber nicht leicht gefallen“, spottet Ausfelder und outet seinen Bühnenkollegen als Sechzger-Fan. Als solcher kommt der musikalische Leiter auf seine Kosten, als er den Taktstock zum Sechzger-Marsch hebt. Über seine Weste hat er ein weiß-blaues Trikot gezogen. Das Publikum, während der beiden Hymnen etwas uneinig, applaudiert danach wieder einvernehmlich. Fußball hin oder her, die musikalische Darbietung konnte sich sehen und hören lassen.

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Mit dem Popsong „One Moment In Time“ von Whitney Houston aus dem Jahr 1988 findet das Programm einen ruhigen Abschluss. „Aber weil die Polkas heute etwas zu kurz gekommen sind, haben wir die eine oder andere Zugabe vorbereitet“, sagt der Dirigent. Noch drei zusätzliche Stücke fordert das hartnäckige Publikum ein, bevor der Abend schließlich in gemütlichem Beisammensein ausklingt. Leonora Mitreuter

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