Florian Sperl
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Bleibt auf dem Chefsessel der Eglinger CSU: Florian Sperl.

Vorsitzender im Amt bestätigt

CSU-Chef mit hundert Prozent Zustimmung - Er will die Jugend stärken

  • Volker Ufertinger
    vonVolker Ufertinger
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Florian Sperl bleibt Chef des Eglinger CSU-Ortsverbands. Das beschlossen die Christsozialen auf der Jahresversammlung. Sperl möchte die Jugend stärken - und plant eine Neugründung.

Egling – Unter strikter Einhaltung der Hygienevorschriften fand vor kurzem die Jahresversammlung der Eglinger CSU statt. Dabei wurde Florian Sperl aus Neufahrn mit hundertprozentiger Zustimmung als Vorsitzender im Amt bestätigt: Für ihn votierten alle anwesenden 13 Stimmberechtigten. Seine Stellvertreter sind in den nächsten zwei Jahren Balbina Fuchs, Michael Neubauer und Peter Lichtenegger.

Höhepunkt des Jahres 2019: Ein Besuch von Markus Söder

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Sperl auf zwei Jahre als Ortsvorsitzender zurück. Höhepunkt des Jahres 2019 war für ihn der Auftritt von Ministerpräsident Markus Söder im Rahmen des Thanninger Gaufests – der dritte Auftritt eines CSU-Ministerpräsidenten nach Franz Josef Strauß (1977) und Edmund Stoiber (2001) in der Gemeinde. Mit der Resonanz war Sperl sehr zufrieden: „Es kamen mehrere hundert Leute trotz Badewetter“, erinnerte er sich. Grundsätzlich sei es wichtig, den Bürgern solche politische Plattformen zu bieten. Dem Festredner von damals attestierte Sperl, in der aktuellen Krise vieles richtig zu machen. „Insgesamt ist der konsequente Kurs richtig und hat viele Menschenleben gerettet“, so Sperl. Demnächst sollen Impfstoffe auch in Bayern produziert werden, nämlich im Gründerzentrum Biotechnologie in Martinsried (Planegg).

Straffes Programm als Bürgermeisterkandidat

Das Jahr 2020 – und damit das Jahr der Kommunalwahl – stand bereits im Zeichen der Pandemie. Der Wahlkampf in den ersten Monaten blieb davon noch unberührt. Sperl nahm als Bürgermeisterkandidat insgesamt 70 Termine wahr. Jeder Termin hatte seinen Reiz. Der Höhepunkt für ihn jedoch: Die Podiumsdiskussion unserer Zeitung mit dem amtierenden Bürgermeister Hubert Oberhauser im Jägerwirt in Aufhofen. „So ein Format hat man eher selten“, so Sperl. „Auch das haben wir gut gemeistert.“

Mit dem persönlichen Ergebnis – 34,7 Prozent – war der Ortsvorsitzende angesichts der besonderen Umstände zufrieden. „Ich wohnte erst zwei Jahre in der Gemeinde und war anfangs noch nicht bekannt.“ Schade fand Sperl lediglich, dass es nicht gelungen ist, im Gemeinderat einen Sitz hinzuzugewinnen. Es blieb bei sieben CSU-Vertretern.

Wir müssen unseren Ortsverein wieder auf stabile 80 Mitglieder bringen.“

Florian Sperl, CSU-Chef in Egling

Was die Zukunft angeht, gab Sperl das Ziel der Mitgliedergewinnung aus. „Wir müssen unseren Ortsverein wieder auf stabile 80 Mitglieder bringen“, sagte er. Derzeit zählt die Eglinger CSU 74 Mitglieder. Außerdem stellte er die Gründung einer Jungen Union in Aussicht. Als möglichen Vorsitzenden brachte er Markus Huber aus Ergertshausen ins Spiel, der schon im Wahlkampf sehr aktiv gewesen ist.

Außerdem standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften auf dem Programm. 25 Jahre dabei sind Susanne Arndt, Peter Lichtenegger, Franz Xaver Mayer, Constanze Rosenschon, Michael Neubauer, Johann Aumüller, Michael Gschwendtner und Klaus von Raesfeld. 40 Jahre halten der CSU Egling die Treue Günther Kunz, Josef Greiter, Günther Strobl und Gisela Feiertag. Ein halbes Jahrhundert Mitglied sind Peter Binder und Sebastian Rieger. „Ich hoffe noch auf viele weitere Jahre in unserem Kreis“, so Sperl.  vu

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