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Amüsanter Einsatz

Eglinger findet Überraschungsgast in Küche – selbst die Polizei muss schmunzeln

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Ein Eglinger kam am Donnerstagmorgen in seine Küche und staunte nicht schlecht über den Überraschungsgast am Küchentisch. Da musste selbst die Polizei schmunzeln. 

Egling – Ein 43 Jahre alter Eglinger staunte nicht schlecht, als er am Donnerstagmorgen gegen 6.25 Uhr in die Küche seines Einfamilienhauses kam. Auf dem Küchentisch stand zwar noch kein Frühstück, dafür schlief dort ein 30-Jähriger aus dem Landkreis München. Den alarmierten Beamten gegenüber äußerte der Münchner glaubhaft, dass er sich wirklich an nichts mehr erinnern könne, berichtet die Polizei. Mehrmals habe er die Worte „Sportplatz“ und „Bierzelt“ gelallt. Wie der Mann in das Haus kam, ist unklar. 

Um sicherzugehen, dass der Münchner auch wirklich in seinem Bett landet, entschlossen sich die Polizisten, ihn nach Hause zu fahren. „Kein Schaden, keine Strafanzeige nur Kopfweh und Schmunzeln“, resümiert Dienststellenleiter Andreas Czerweny. mh

Lesen Sie auch: Zeche geprellt: Paar feiert in Egling festliche Hochzeit, aber bezahlt nicht

Rubriklistenbild: © dpa / Friso Gentsch

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Kommentare

Christian SeidenbartAntwort
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Ist ein fremder in Wohnung oder Haus steht man vor der Entscheidung: Gefährlich? Dann ist Notwehr mit allen Konsequenzen angesagt. Insbesondere wenn man just nach Hause gekommen ist und noch einen stabilen Regenschirm in der Hand hat - wird es brenzlich. Glücklicherweise hat der Bewohner richtig entschieden - und die Ordnungshüter verständigt. Ein anderes Wort für Polizei. Denn die hat das Monopol auf hoheitliche Aufgaben. Jemanden von einem Ort zu entfernen - gehört dazu.

Die meisten werden zwar mit einem gewissen "Pegel" zwar sehr viel offener - aber es gibt auch Ausnahmen.

Und nein - ganz so glimpflich oder einfach muss der Spaß nicht ausgehen. Stellen Sie sich einen Aggressiven Betrunkenen vor, der reichlich Nahkampferfahrung hat vor - oder einen Hausbesitzer in Texas (mit dem obligatorischen Revolver im Schulterhalfter), der in seinem Heim auf einen Fremden trifft? Letzteren sagt man ja nach: Zuerst schießen - dann fragen.

Im konkreten Fall scheint der "Pegel" bereits gesunken zu sein. So dass auf Rettungswagen und Krankenhaus verzichtet werden konnte. Ausnüchterungszelle müsste man den Kerle auch erst hinfahren - also warum nicht gleich nach Hause und dafür sorgen, dass er in seinem Bett landet?

Und ja. Es gibt eine gesteigerte Sensibilität in vielen Bereichen. Das Dumme - weswegen das "Gefühl" aufgrund der Tagespresse doch nicht so sehr daneben liegt? Alles als Beispiel: Ich (die Zeitung) habe 30 Seiten redaktionellen Inhalt zu füllen. 10 Seiten Sport, 10 Seiten Welt und 5 Seiten Wirtschaft und 5 Seiten Lokales.

Die Frage zum Thema "Fehlverhalten" und "veränderte Wahrnehmung" ist nicht einfach zu beantworten. Es beginnt im Grunde mit der Frage wo sortiere ich ein? Beantwortet sich denke ich fast von selbst. Jetzt ist es aber so (meiner Meinung nach), dass solche Meldungen wesentlich häufiger abgedruckt worden sind. Ein dankbarer Lückenfüller - den man mit ein wenig Schreibfeder praktisch gerne einmal 1:1 aus dem Polizeibericht abschreiben kann. Berücksichtigt man jetzt aber - dass andere schwerwiegendere Themen sich in der Zeitung wiederfinden und diese "Lückenfüller" weniger vorkommen - gibt das durchaus ein Bild der Gesellschaft. Ein Schluss könnte sein "früher gab es halt weniger zu schreiben". Ein anderer "Heute ist der Kontext von Alkohol sehr viel Aggressiver.".

Letzterer These vertrete ich - denn sieht man sich an, was in die Zeitungen schafft - und wie häufig Alkohol mit negativem Auftreten verbunden ist - bekommt man wieder ein zwar durch die Häufigkeit des Auftretens im jeweiligen Kontext ein deutlich kritischeres Bild. Zum Thema Alkohol.vertrete ich allerdings auch eine überaus restriktive Linie. Vielleicht fallen mir darum Hinweise in den Artikeln sehr viel eher auf. Dennoch: Alkohol bleibt für mich ein großes Problem.

Naja AberAntwort
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Nein habe ich nicht sonst würde ich nicht nachfragen sondern Ihre auf Erfahrungswerten beruhende These widerlegen.

Was sich geändert hat sind die Toleranz der deutschen Bevölkerung gegenüber Fehlverhalten anderer Mitbürger und der Sensationtionsjournalismus, der durch das deutlich kostengünstigere Internet boomt und weiter die Stimmung anheizt. Ich halte ihre These für ziemlich gewagt, denn wirklich fundierte Begründungen haben Sie neben "das ist der erste Artikel seit langem" offensichtlich nicht. Wie Sie selber schreiben ist es eher komisch, dass ein 43 Jähriger lieber die Polizei ruft anstatt selber zu helfen, wenn ein offensichtlich sehr verwirrter betrunkener Mensch sich nur am Haus geirrt hat.

Christian SeidenbartAntwort
(0)(0)

Ui. Erfahrungswerte. Haben Sie denn eine Statistik, die das Gegenteil belegt? Sieht man sich die Zeitungsberichte an - und der Häufigkeit, in denen Alkohol im Spiel ist und nicht so "glimpflich" sind, ja schon fast witzig, sprechen eine eindeutige Sprache. DAS ist der erste Artikel seit langem - in dem sich jemand Betrunkenes in die falsche Wohnung verirrt hat. Kam schon vorher vor. Der Betrunkene führte damals jedenfalls noch zu keinem Polizeieinsatz ;).