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Auf dem Isardamm neben dem Kanal ist für Radfahrer und Fußgänger genügend Platz, findet der Gemeinderat. 

Gemeinderat lehnt Vorstoß des Isartalvereins ab

Radfahren auf dem Isardamm bleibt erlaubt 

  • Volker Ufertinger
    vonVolker Ufertinger
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Der Isartalverein wollte erreichen, dass das Radfahren auf dem Damm zwischen Ickinger Wehr und Dürnsteiner Brücke verboten wird. Doch der Gemeinderat lehnte ab.

Egling - Einstimmig abgelehnt hat der Eglinger Gemeinderat den Antrag des Isartalvereins, ein Radfahrverbot auf dem Isardamm zwischen Ickinger Wehr und Dürnsteiner Brücke zu verhängen. „Ich finde es sinnvoller, wenn alle gegenseitig Rücksicht nehmen“, erklärte Bürgermeister Hubert Oberhauser in der Ratssitzung am Dienstagabend. Der Damm, der sich im Eigentum der Firma Uniper befindet und großteils auf Eglinger Flur liegt, sei breit genug für Radfahrer und Spaziergänger. Maßgeblich für ihn sei auch die Einschätzung der Wolfratshauser Polizei, die dort kein erhöhtes Unfallaufkommen feststelle, so Oberhauser. Auch würden Einheimische so der Möglichkeit beraubt, zum Ickinger Stausee zu kommen, denn dafür braucht man ein Rad. 

Lesen Sie auch: Erich Rühmer hört als Chef des Isartalvereins auf 

Gemeinderätin Sonja Galli-Krottenthaler pflichtete ihm bei. „Wenn die Radfahrer jetzt auch noch alle unten fahren, wird es noch voller und gefährlicher in Aumühle“, sagte sie. Florian Sperl fand: „Da müssen sich beide Parteien eben arrangieren.“ Isartalverein-Chef Erich Rühmer ist enttäuscht von dem Votum. „Ich verstehe es nicht.“ Die Radfahrer würden seit Corona immer mehr. Und: „Auf einer Breite von 50 Metern gibt es dort drei Radwege.“ Uniper wäre dafür gewesen. 

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