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Ehrungen in Deining: (vordere Reihe v. li.) Hans Spindler, Josef Walser und Paul Wachs (Ehremitglieder), Paul Sobotta und Vize-Kommandant Sebastian Vom Hagen (25 Jahre aktiver Dienst), (hintere Reihe v. li.) Paul Köglsperger und Erster Kommandant Uli Fuchs (30 Jahre aktiver Dienst), Erster Vorstand Stephan Hofberger, Bürgermeister Hubert Oberhauser, Kreisbrandinspektor Erich Zengerle und Kreisbrandmeister Marc Vopelius. 

Jahresversammlung im Schützenheim

Welches Problem der Deininger Feuerwehr Sorgen bereitet

Der Deininger Feuerwehr fehlt der Nachwuchs. Das wurde in der Jahresversammlung vor wenigen Tagen deutlich. 

Egling Kaum ein Thema hatte in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Deining eine solche Präsenz wie das Nachwuchsproblem. Der Erste Kommandant Uli Fuchs kam nicht als einziger auf die fehlenden jungen Mitglieder zu sprechen, freute sich aber über die bessere Beteiligung an den Übungen, die 2018 stattgefunden hatten. „Das wissen die Ausbilder zu schätzen, die die Übungen zum Teil sehr aufwendig vorbereiten“, erklärte Fuchs im Deininger Schützenheim. Insgesamt 350 Stunden haben die 42 aktiven Feuerwehrleute geübt. In den zwölf Ernstfällen kamen 170 Stunden zusammen. „Gar nicht schlecht für eine Feuerwehr unserer Größe“, bilanzierte der Erste Kommandant.

Abseits der Nachwuchsflaute in Deining berichtete Kreisbrandinspektor Erich Zengerle von leicht ansteigenden Mitgliederzahlen im Landkreis, betonte aber, dass man sich „darauf nicht ausruhen“ dürfe. An der Leistung der Deininger im vergangenen Jahr hatte Zengerle nichts auszusetzen: „Ihr habt es drauf und bildet Euch fort. Man sieht, in Deining läuft’s.“

Bürgermeister Hubert Oberhauser zeigte sich mit der Zusammenarbeit der sieben Ortsfeuerwehren sehr zufrieden: „Sei es die Ausrüstungsabstimmung oder die Zusammenarbeit bei Einsätzen.“ Das Resultat sei im Katastrophenfall im Januar zu sehen gewesen, die Abläufe haben funktioniert und die Mannschaften waren auf Abruf. Auch einige Neuigkeiten konnte der Rathauschef verkünden. „Wir haben für Euch ein neues Fahrzeug eingeplant, und früher oder später werden wir endlich den Standort des Feuerwehrhauses ändern.“ Letzteres könne noch ein paar Jahre dauern, aber die Gespräche zur Planung seien angelaufen.

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Marc Vopelius nutzte die Versammlung, um sich als neuer Kreisbrandmeister vorzustellen. Der gebürtige Münchner ist 2004 nach Egling gezogen und wurde Anfang dieses Jahres ins Amt gewählt. „Die Übernahme gestaltete sich etwas turbulenter als erwartet“, spielte er auf das Schneechaos an. Umso beeindruckter sei er vom Engagement der sieben Gemeindefeuerwehren gewesen, die ohne Wenn und Aber einsatzbereit waren.

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Anschließend durfte der Erste Vorstand des Feuerwehrvereins, Stephan Hofberger, mit Erich Zengerle einige Urkunden überreichen. Hans Spindler, Josef Walser und Paul Wachs wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Vize-Kommandant Paul Sobotta und Sebastian vom Hagen nahmen die Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst entgegen. Paul Köglsperger und Uli Fuchs freuten sich über Urkunden zum 30-jährigen Jubiläum. Leonora Mitreuter

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