Jahresversammlung

Eglinger Feuerwehr leistet 3357 Stunden zum Wohl der Allgemeinheit ab 

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Helfen, wo man nur helfen kann: Die Eglinger Feuerwehr hat 3357 Stunden zum Wohl der Allgemeinheit abgeleistet – und das Loisachgaufest mitorganisiert.

Erich Zengerle Kommandant der EglingerFeuerwehr. Foto: hl/Archiv

Egling – Retten, löschen, bergen, schützen: Das sind die traditionellen Aufgaben einer Feuerwehr. Für die Eglinger kam 2017 noch ein Punkt hinzu: feiern. Beim Loisachgaufest, zu dem tausende von Besuchern strömten, war die Feuerwehr Egling neben dem Trachten- und dem Burschenverein Mitveranstalter. Darüber hinaus sorgten alle sieben Gemeindefeuerwehren für die Sicherheit der Besucher.

An die tollen Tage in Egling erinnerte kürzlich in der Jahresversammlung Kommandant Erich Zengerle. Doch im Jahr 2017 wurde die Eglinger Feuerwehr, die 74 Aktive umfasst – darunter acht unter 18 Jahren – auch zu sehr vielen Einsätzen gerufen. Es waren genau 160. Der wohl spektakulärste von fünf Brandfällen war der in der Pupplinger Au, als in einer Trockenphase Ende März 6,5 Hektar Vegetation zerstört wurden, vor allem Kiefern, Wacholder und Büsche. 130 Helfer kämpften gegen die Flammen an, teils bis an den Rand der Erschöpfung. „Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen ist Schlimmeres verhindert worden, der Brand war bald unter Kontrolle“, so Zengerle.

130 Einsätze der First-Responder-Einheit

Besonders erwähnte der Kommandant die 130 Einsätze der First-Responder-Einheit. Bei dieser schnellen Eingreiftruppe handelt es sich sozusagen um Ersthelfer in Feuerwehrmontur. Viele der 130 Einsätze waren Verkehrsunfälle, auch einige Reanimationen waren dabei. „Insgesamt konnten wir 129 Patienten helfen“, so Zengerle.

Weitere Zahlen: Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Egling zu 25 technischen Hilfeleistungen gerufen, darunter sehr viele Verkehrsunfälle. Bei den 160 Einsätzen wurden insgesamt 1182 Stunden geleistet. Darüber hinaus standen 35 Übungen auf dem Programm, was 1600 Stunden entspricht. Bei Lehrgängen kamen 575 Stunden zusammen. Wenn man all das zusammenzählt, war die Eglinger Feuerwehr 3357 Stunden zum Wohl der Allgemeinheit im Einsatz.

Acht Jugendliche für Wehr gewonnen

Als „besonders erfreulich“ bezeichnete Zengerle die Resonanz auf einen Informationsabend, bei dem acht Jugendliche für die Wehr gewonnen werden konnten. Darüber hinaus konnte im November ein Gerätewagen Logistik in Dienst gestellt werden, der ganz auf die Bedürfnisse der Gemeinde abgestimmt ist. Auch der Feuerwehrverein war 2017 sehr aktiv, so wurde im Januar für die Dorfvereine ein Eisstockturnier ausgerichtet. Zengerle bedankte sich bei der ganzen Mannschaft, sowie den Ausbildern und Übungsleitern für den guten Zusammenhalt.

Kreisbrandrat Karl Murböck lobte den hohen Ausbildungsstand der Eglinger Wehr und die gute Aufgabenverteilung, die es ermöglicht, das große Aufgabenspektrum abzudecken. Bürgermeister Hubert Oberhauser dankte der Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz und strich die Wichtigkeit aller Gemeindefeuerwehren heraus. Ehrungen oder Neuwahlen standen in der Jahresversammlung nicht auf dem Programm.

Rubriklistenbild: © dpa

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