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Gute Laune nach dem Europacup-Super G: (v. li.) der zweitplatzierte Georg Kreiter, Sieger Christoph Kunz (Schweiz) und der Österreicher Roman Rabel auf Rang drei.

Monoski

Die Form stimmt

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Thanning - Georg Kreiter feiert im Pitztal seine ersten Saisonsiege.

Den Hattrick – die Verteidigung seiner drei nationalen Meistertitel – hat Georg Kreiter verpasst. Unzufrieden war das Monoski-Ass aus Thanning mit dem Auftakt in die Rennsaison im Pitztal aber keineswegs. Immerhin fuhr im Riesenslalom und im Super G auch heuer kein Landmann schneller als er. Im Slalom lag er nach dem ersten Durchgang in Führung, flog jedoch im zweiten aus dem Kurs.

Groß Zeit, um sich über die beiden Titel zu freuen oder gar ein wenig durchzuschnaufen, hatte der Doppelweltmeister von 2015 nicht. Nahtlos startete der Europacup mit einem Riesenslalom und einem durchaus hochkarätigen Teilnehmerfeld. „Da am Donnerstag im Kühtai der Weltcup los ging, nutzten auch Sportler aus den USA und Korea die Gelegenheit, sich an den europäischen Schnee zu gewöhnen“, sagt der 31-Jährige. Nach dem ersten Durchgang lag Kreiter auf Rang sechs – mit gut einer halben Sekunde Rückstand auf das Podest. Für einen wie ihn ist das Motivation pur. Folglich riskierte der Thanninger in Durchgang zwei viel – und machte damit alles richtig: „Auch dank zweier Patzer meiner Kontrahenten“, so ehrlich war er, sicherte er sich seinen ersten Europacupsieg der Saison. Kreiter verwies den US-Boy Tyler Walker und den Koreaner Min Sang Han auf die Plätze zwei und drei.

Am letzten Europacup-Tag fanden zwei Super G-Wettbewerbe statt. Kreiter – nach seinem Sieg im Riesenslalom „natürlich super motiviert und guter Dinge“ – beendete sie bei traumhaften Wetter- und Pistenbedingungen als jeweils Zweiter hinter dem Schweizer Christoph Kunz. Er war damit „sehr zufrieden, auch wenn ich im ersten Rennen den Sieg nur um neun Hundertstel Sekunden verfehlt habe“.

Von seiner tollen Frühform und den ersten Siegen will sich der Thanninger nicht blenden lassen, zu durchwachsen waren seine Resultate in der Vorsaison. „Ich muss weiterhin fokussiert bleiben“, sagt er. Erst die Weltcup-Rennen in Kühtai sowie anschließend in St. Moritz würden zeigen, „ob die Weltspitze diese Saison wieder mit mir rechnen muss“.

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