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Ums liebe Geld ging es in der jüngsten Ratssitzung.

„Unsere Prämisse muss und wird bleiben, sparsam zu wirtschaften und alle Investitionen zu hinterfragen“

Gemeinde Egling spricht über 10,7 Millionen Euro

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Der Haushaltsentwurf der Gemeinde Egling sieht einen Etat mit 10,7 Millionen Euro Gesamtvolumen vor. Für was die Gemeinde das Geld ausgeben will, erklärt die Kämmerin.

Egling– Der Etat der Gemeinde Egling wird wachsen: Im vergangenen Jahr lag das Gesamtvolumen bei knapp 9,8 Millionen Euro. Für heuer geht Geschäftsleiterin und Kämmerin Daniela Simon von knapp 10,7 Euro aus. Die Zahlen legte sie den Gemeinderäten anlässlich der Vorberatung während der jüngsten Sitzung vor.

Die Summe dröselt sich auf in gut 8,4 Millionen Euro für den Verwaltungs- und knapp 2,3 Millionen Euro für den Vermögenshaushalt. Größter Einnahmeposten ist mit 3,75 Millionen Euro die Einkommenssteuer, gefolgt von der Gewerbesteuer mit 1,75 Millionen Euro. Am meisten Geld ausgeben wird Egling für die Kreisumlage. Sie liegt nach Simons Berechnung bei 2,6 Millionen Euro. Nächstgrößter Posten sind mit knapp 1,9 Millionen Euro die Kosten fürs Personal.

Bürgermeister Hubert Oberhauser bezeichnet den Etat als „ausgewogen, sozial, robust und gefestigt“. Es gebe jedoch keinen Grund, übermütig zu werden. „Unsere Prämisse muss und wird bleiben, sparsam zu wirtschaften und alle Investitionen zu hinterfragen“, sagt der Rathauschef. „Ausgabenminderung und Einnahmenmehrung“ müsse weiterhin das Ziel sein. Im Vorjahr klappte das ganz gut: Eigentlich sei geplant gewesen, etwa 357 000 Euro aus dem Vermögenshaushalt zu entnehmen, sagt Oberhauser. Tatsächlich seien 382 000 Euro zugeführt worden. Ende 2017 lag das Vermögen bei gut 3,9 Millionen Euro.

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Geld auf der hohen Kante kann die Gemeinde aber auch brauchen: „Das Polster tut uns gut“, sagt der Bürgermeister, schließlich habe man einige Projekte vor der Brust. Als da wären: das 2017 für eine halbe Million Euro gekaufte Springer-Anwesen neben dem Rathaus, auf dem die Eglinger Sozialwohnungen bauen möchten, der Einbau eines Aufzugs ins Rathaus, die Sanierung des Straßennetzes für etwa 350 000 Euro sowie die Sanierung von Fassade und Fenstern im Thanninger Schulhaus. Wenn die Wendlstoana-Trachtler 2019 in Thanning das Loisachgaufest ausrichten, soll alles glänzen und strahlen.

Im Hinterkopf haben die Eglinger ebenfalls schon ihr eigenes Schulhaus, „unser größtes und wichtigstes Gebäude“, so Oberhauser. Die Schule sei zwar für ihr Alter, 45 Jahre, gut in Schuss, müsse aber den modernen Strukturen und Vorgaben angepasst werden. Soll heißen: Das Haus muss energetisch auf den aktuellen Stand gebracht werden und benötigt aufgrund der sich verändernden Schulstrukturen – Stichwort Ganztagesunterricht – ein neues Raumkonzept. Derzeit läuft eine Machbarkeitsstudie. 2020/21 will Egling das Projekt angehen. Geschäftsleiterin Simon rechnet damit, dafür einen Kredit in Höhe von zwei Millionen Euro aufnehmen zu müssen.

Das Gremium hatte keine Einwände gegen die vorgelegten Zahlen. Deshalb geht Rathauschef Oberhauser davon aus, „dass wir den Haushalt in der nächsten Sitzung auch so verabschieden werden“. peb

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