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Operation in Südkorea: Mono-Skifahrer Georg Kreiter, der bei den Paralympics schwer stürzte, liegt derzeit zur Nachbehandlung seines Schlüsselbeinbruchs in der Unfallklinik in Murnau. 

„Jeden Tag a bissal besser“

Nach den Paralympics: Im Interview mit Mono-Skifahrer Georg Kreiter 

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Bei den Paralympics in Pyeongchang hat sich Mono-Skifahrer Georg Kreiter aus Thanning das Schlüsselbein gebrochen. Im Interview spricht er über seine Verletzung und die Zukunft. 

Thanning – Mit viel Zuversicht war Georg Kreiter zu den Paralympischen Spielen nach Südkorea fahren. Und das, obwohl der querschnittsgelähmte Mono-Skifahrer aus Thanning aufgrund fehlender Qualifikationsrennen kurzfristig in den Nationalkader gerutscht war. Im Abfahrtsrennen von Pyeongchang wurde der 33-Jährige Zehnter, im Super-G stürzte er, blieb aber unverletzt. Schlimmer erwischte es den Doppel-Weltmeister von 2015 zwei Tage später im Riesenslalom: Kreiter brach sich das Schlüsselbein. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und dort sofort operiert. Zurück in der Heimat gab er Sportredakteur Thomas Wenzel Auskunft über sein momentanes Befinden.

-Herr Kreiter, wie geht es Ihnen?

Es ging mir zwar schon besser aber auch schon deutlich schlechter. Die Schmerzen an Schlüsselbein und Schulter sind erträglich und es wird eigentlich jeden Tag „a bissal“ besser.

-Was ist genau passiert und wie sehen die medizinischen Maßnahmen aus?

Aktuell bin ich in der Unfallklinik in Murnau. Hier wurde sowohl das Schlüsselbein als auch die Schulterverletzung nochmal kontrolliert und erste Reha-Maßnahmen eingeleitet. Um eine bestmögliche Heilung zu gewährleisten, darf ich meinen linken Arm sechs Wochen lang nicht belasten. Das wird eine harte Zeit. Mit nur einem Arm ist man als Querschnittgelähmter echt aufgeschmissen. Die weitere Versorgung in einer Rehaklinik ist geplant aber Zeit und Ort aktuell noch offen.

-Sie hatten sich für Pyeongchang viel vorgenommen. Wie enttäuscht sind Sie jetzt?

Schon sehr, aber ich bin auch erstmal froh wieder zurück in Deutschland zu sein und die lange Rückreise soweit gut überstanden zu haben. An die Spiele selbst denke ich im Moment möglichst wenig. Jetzt steht erstmal meine vollständige Genesung im Vordergrund.

-Sie sind als positiver Mensch bekannt. Werden Sie also nächste Saison nochmal angreifen auf dem Mono-Ski?

Was im nächsten Winter sein wird, ist für mich im Moment völlig unwichtig und daran werde ich auch die nächsten Wochen oder Monate keinen Gedanken verschwenden.

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