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Die Energiesparkiste und ihre Bestandteile werden am heutigen Mittwoch im Eglinger Rathaus vorgestellt. Dort kann man die Box auch in Zukunft ausleihen.

Rathaus Egling

Diese Kiste hilft beim Energiesparen

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Egling – Vor etwa einem dreiviertel Jahr stellte Josef Kellner von der Energiewende Oberland den Kollegen von der Bürgerinitiative Energiewende Egling eine Kiste vor. Ihr Zweck: Bürgern beim Auffinden von Energiefressern im Haushalt helfen – und so weitere kleine Schritte auf dem Weg zum großen Ziel zu ermöglichen. Ihr Name: Energiesparkiste.

Josef Wiedenbauer, Thomas Lachermaier, Peter Bernlochner und Stephan Nöscher taten sich zusammen, testeten den Inhalte der Kiste und kamen zu dem Ergebnis, dass sich an der Box noch etwas verbessern lässt. „Bei manchen Geräten musste man ein Studierter sein, um die Handhabung zu verstehen“, so Wiedenbauer. Also machten sich die Eglinger daran, die Kiste noch verbraucherfreundlicher umzugestalten. Einiges flog ganz raus, einiges kam neu hinzu, etwa die LED-Demoleiste. Auszuleihen ist die Energiesparkiste bei der Gemeinde Egling, die das Projekt mitfinanziert hat. „Und wer immer noch Probleme beim Gebrauch hat, dem stehen zwei Paten zur Seite, deren Kontaktnummern ebenfalls in der Energiesparkiste hinterlegt sind“, so Wiedenbauer.

1. Kiste: In einem Rollcontainer befinden sich alle Unterlagen und Geräte.

2. Ordner: Hier sind die Gebrauchsanweisungen für die einzelnen Geräte sowie Rechenbeispiele, wieviel man beispielsweise mit einer Energiesparlampe Strom einsparen kann, zusammengefasst.

3. LED-Demoleiste: Sechs verschiedene Birnen können unabhängig voneinander eingeschaltet werden. Gezeigt werden verschiedene Lichttypen (warmes und kaltes Licht) und Birnen. Um die Wirkung direkt in der Lampe des heimischen Wohnzimmers auszuprobieren, ist jede der Birnen zusätzlich herausdrehbar.

4. Luxmeter: Mit ihm lässt sich die Beleuchtungsstärke messen. So kann man beispielsweise überprüfen, ob der Arbeitsplatz gleichmäßig und hell genug ausgeleuchtet ist.

5. Infrarot-Thermometer: Wenn es draußen kalt und im Haus warm ist, hat man die besten Voraussetzungen, mit diesem Gerät die Oberflächentemperatur an Sturz und Mauerwerk zu messen, um so Wärmebrücken aufzuspüren. Auch wie gut ein Kühlschrank isoliert ist, lässt sich so feststellen.

6. Energiekostenmessgerät: Dieses Gerät wird zwischen den Stromverbraucher, beispielsweise eine Waschmaschine, und der Stromquelle geschaltet und zeigt den genauen Energieverbrauch an. Auf diese Art lässt sich auch feststellen, wie viel Strom Geräte im Stand-by-Modus verbraucht.

7. Steckerleiste: Wer kennt das nicht? PC, Drucker und alle möglichen Arbeitsgeräte belegen die Steckdosen rund um den Schreibtisch, viele schalten sich nach dem Gebrauch in den Stand-by-Modus. Einfacher ist es, alle an eine Steckerleiste anzuschließen, die zentral per Fußschalter ein oder aus geschaltet werden kann, und so die Geräte komplett vom Netz nimmt.

8. Thermo-/Hygrometer Damit lässt sich die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit messen. Gut zu sehen ist, wie sich bei Stoßlüftungen das Klima im Raum spürbar verändert. Auch bezüglich Schimmelbildung liefert das Thermo/ Hygrometer wichtige Hinweise. So bilden Werte von 24 Grad bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit die besten Voraussetzungen für die gefährlichen Pilze.

9. Zeitschaltuhr

Mit ihr lässt sich steuern, wann sich ein Gerät ein- oder ausschaltet. Dabei spielt es keine Rolle, ob in der Früh die Kaffeemaschine automatisch ihren Dienst aufnehmen oder die Weihnachtsaußenbeleuchtung nur in bestimmten Zeiträumen brennen soll.

10. Inhaltsverzeichnis Eine Übersicht über den Inhalt der Energiesparkiste findet sich hier genauso wie die Kontaktdaten der Paten.


Die Vorstellung

der Energiesparkiste findet am heutigen Mittwoch, 16. November, im Eglinger Rathaus statt. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

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