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Wieder vereint: Jennifer Pertold ist glücklich, ihre beiden Katzen Miguel und Arturo wiederzuhaben.

Katzenbesitzerin gab nicht auf

Schalkofenerin vermisst ihre zwei Kater, dann erlebt sie ein Silvesterwunder

Arturo und Miguel heißen die beiden Kater von Jennifer Pertold. Anfang Dezember sind sie spurlos verschwunden - die Schalkhofenerin war verzweifelt. Doch die Geschichte hat ein gutes Ende.

Egling Es ist der Horror für jeden Katzenbesitzer: Plötzlich verschwindet der Stubentiger, alles Suchen ist vergebens. In dieser Situation fand sich Jennifer Pertold aus Schalkofen Anfang Dezember wieder. Nur kamen nicht eine, sondern gleich zwei ihrer Katzen nicht mehr nach Hause: der schwarz-weiße Kater Arturo und sein rot-weißer Bruder Miguel.

„Beide verschwanden komischerweise zur gleichen Zeit“, erzählt sie. Nach tagelanger Suche gab sie auf einer Auktionsplattform im Internet eine Vermisstenanzeige auf. Und dann das erste Wunder: „Kurz nach Weihnachten rief mich eine Frau aus dem zwölf Kilometer entfernten Egling an– ihr war unser Arturo zugelaufen.“

Hinweis kam über Facebook

Doch von dem rot-weißem Miguel fehlte nach wie vor jede Spur. Wenig später entdeckte Pertold auf der Facebook-Seite des Geretsrieder Merkur den Beitrag über einen zugelaufenen Kater. Doch vor Ort war die Enttäuschung groß: „Er sah Miguel zwar sehr ähnlich, aber leider war er es nicht.“ Die Familie glaubte kaum noch daran, ihren kleinen Freund jemals wiederzusehen.

Weil sie die Hoffnung nicht aufgeben wollte, wandte sich die Schalkofenerin erneut an die Heimatzeitung: „Kann ich Euch Bilder schicken, die ihr auf Eurer Seite einstellt?“ Einziges Problem: Am Silvesterwochenende war die Redaktion nicht besetzt. Eine Mitarbeiterin der Heimatzeitung fackelte nicht lange und fand eine Lösung: Sie postete die Suchmeldung privat.

Miguel war wieder verschwunden

Zwei Stunden später kam eine Rückmeldung: Ein Bekannter aus Siegertshofen, der ebenfalls einen rot-weißen Kater vermisst, meldete sich. Ihn wiederum hatte ein Eglinger angeschrieben, der ein Tier gesehen hatte, das Miguel sein könnte. Der Kontakt wurde hergestellt – doch als Pertold voller Hoffnung an die angegebene Adresse kam, war die Katze wieder verschwunden. „Doch immerhin wussten wir jetzt, dass er noch lebt.“

Aufgeben war keine Option: Pertold hinterließ im näheren Umkreis ihre Telefonnummer und verteilte Flyer. „Ich konnte es nicht fassen, als an Silvester spätnachmittags das Telefon klingelte“, erzählt sie. Das zweite Wunder: „In Egling ist Miguel aufgetaucht, und wir konnten ihn abholen.“ Als sie von dem Wiedersehen erzählt, ist die junge Frau den Freudentränen nah. „Das ist unser schönstes Geschenk für 2018.“ Und Miguel? Der kuschelt glücklich mit seinem Bruder Arturo und schnurrt aus Leibeskräften. Sabine Hermsdorf-Hiss

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