Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte

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Gehandicapt ging Rodlerin Michaela Niemetz aus Egling bei der Europameisterschaft an den Start.

Egling

Unter Wert geschlagen

Naturbahnrodeln - Die Eglingerin Michaela Niemetz wird nur 17. bei der Europameisterschaft, weil ihr die Nachwirkungen einer Verletzung zu schaffen machen.

Für die Naturbahn-Rennrodler war es der Höhepunkt der Saison: In Moos im Passeiertal (Südtirol) ermittelten die Athleten zum 26. Mal in der Geschichte ihres Sports die Europameister. Am Start stand auch die Eglingerin Michaela Niemetz, die nach einem Sturz in Moskau zuletzt die Weltcuprennen in Deutschnofen hatte auslassen müssen.

In den beiden Trainingsläufen am Freitag und Samstag freundete sich die 22-Jährige bei besten äußeren Bedingungen mit der erstklassig präparierten Bergkristall-Bahn an – ihre Laufzeiten stimmten. Am Sonntag zeigte sich jedoch einmal mehr, dass ein sehr guter Naturbahn-Rennrodler nicht nur technische und athletische Fertigkeiten besitzen muss. Er muss es auch mental schaffen, sich auf komplett andere, widrige Verhältnisse einzustellen. Zehn Zentimeter Schnee und starker Flockenwirbel machten es schwierig, in den beiden Läufen die schnellste Linie zu finden.

Niemetz, im ersten Durchgang auf Platz 15 geführt, musste sich nach einem kleinen Fehler im Labyrinth im zweiten Lauf am Ende mit Platz 17 zufrieden geben. Danach wusste die 22-Jährige nicht so recht, ob sie lachen oder weinen sollte. Zunächst einmal sei sie froh gewesen, nach der schmerzhaften Prellung – Folge eines Sturzes beim Weltcup in Moskau – bei der EM in Südtirol überhaupt dabei sein zu können. „Aber natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass ich nicht meine beste Leistung abrufen konnte.“ Zumal sie sich sicher gewesen sei, auf dieser Bahn gute Zeiten fahren zu können. „Die wechselnden Bedingungen machen es einem jedoch sehr schwer, sich darauf einzustellen. Und wenn dann noch ein Patzer im zweiten Lauf dazukommt, hat man gegenüber der starken Konkurrenz schlechte Karten.“

Bundestrainer Gerhard Pilz hatte Nachsehen mit der Eglingerin. „Wenn man das ganze Jahr hart trainiert und bei allen Weltcups dabei ist, möchte man natürlich beim wichtigsten Rennen nicht fehlen und sich bestens präsentieren“, sagte der Coach. Andererseits habe man von Niemetz nicht zu viel erwarten dürfen. „Durch ihren Sturz und die Zwangspause hatte sie schon ein leichtes Handicap.“ In zwei Wochen sollte aber auch das keine Rolle mehr spielen. Dann treffen sich die Narturbahnrodler in Umhausen im Ötztal zum Weltcup-Finale. peb

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