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Hell erleuchtet: 20 000 Lichter schmücken das Haus der Kassners. Das ist wenig – verglichen mit der Konkurrenz.

"Das perfekte Weihnachtshaus"

TV-Show auf VOX: So schnitt das Deininger Lichterhaus ab

Deining - Die Sendung "Das perfekte Weihnachtshaus" flimmerte bei VOX über die TV-Schirme. Andy und Angelika Kassner aus Deining nahmen mit ihrem Lichterhaus teil. So schnitten sie ab:

Trotz ihrer witzigen Hundetanz-Show hat es für Familie Kassner nicht für das „Perfekte Weihnachtshaus“ und die 5000 Euro Siegerprämie gereicht. Die vier Deininger Andy, Marie, Angelika und Burkhard Kassner teilten sich in der VOX-Sendung, die am Sonntagabend ausgestrahlt wurde, Platz drei mit dem Ehepaar Borchart aus dem niedersächsischen Delmenhorst. Beide erhielten 18 von 30 möglichen Punkten. Auf Platz zwei kam das 200 000-Lichter-Haus des Ehepaars Völtz aus dem Rheinland. Die verrückten Schwaben Jörg und Babsy Meißel konnten mit ihrem kunterbunt dekorierten Klein-Disney-Land überzeugen. Juroren sind beim „Perfekten Weihnachtshaus“ wie bei der VOX-Reihe „Das perfekte Dinner“ die anderen Wettbewerbsteilnehmer.

Andy Kassner, Veranstaltungstechniker aus Deining

„Matriarchin Angelika“, „Stammhalter Andy“ und das „supernette Töchterchen Marie“, wie sie vom Fernsehkommentator betitelt wurden, wollten mit ihrem traditionell geschmückten Einfamilienhaus punkten. Im Gegensatz zur Konkurrenz hatten sie seit Mitte Oktober „nur“ 20 000 weiße Glühlämpchen an Fassade, Dach und Bäumen angebracht. „Bunte Lichter sind schon in Ordnung, aber alles zu seiner Zeit. In der Disco und an Silvester passen sie, an Weihnachten für meinen Geschmack nicht“, erklärte „Matriarchin“ Angelika selbstbewusst.

Lieber amerikanisch-kitschig als urbayerisch

Die Mitbewerber sahen das anders, bei ihnen ging es amerikanisch-kitschig zu. Allerdings erhielten die Deiniger Punktabzug wegen der Plastik-Krippenfiguren im Garten, die das traditionell bayerische Bild trübten. Das Dog-Dancing unter der Regie von Marie kam dagegen bei den anderen Bewerbern bestens an. Die hundeverrückten Kassners wurden für die Idee und ihre Umsetzung von allen gelobt.

Als einzige konnten sie zudem einen Zweiten Bürgermeister aufbieten, der das Signal zum Anschalten der Beleuchtung gab. Josef Bails Worte: „Licht an bei Familie Kassner im schönen Deining“, waren für die Fernsehzuschauer in ganz Deutschland zu hören.

Spaß gemacht hätten ihnen die Dreharbeiten auf jeden Fall, sagten Andy und Angelika am Ende vor laufender Kamera. Für den 26-jährigen Veranstaltungstechniker ging mit der Teilnahme ein lang gehegter Traum in Erfüllung.

von Tanja Lühr

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