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Wertvoller Grund: Diese 4000 Quadratmeter große Fläche an der Alten Tölzer Straße in Deining wird angeblich für 3,5 Millionen Euro angeboten. 

Antrag auf späteren Garagenbau abgelehnt

Warum der Eglinger Gemeinderat einem Münchner Bauwerber misstraut

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Wenn es um die Bebauung von Deining geht, genügt ein kleiner Anlass für große Debatten. So am vergangenen Dienstag in der Gemeinderatssitzung. Es ging um Garagen. 

Egling – Die Bebauung von Deining, speziell an der Alten Tölzer Straße, ist und bleibt ein Aufreger-Thema. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag ging es um das noch unbebaute Grundstück rechter Hand hinter der Bushaltestelle, wo der Gemeinderat bereits im Juli drei Doppelhäuser genehmigt hat. Der Münchner Bauwerber hatte den Antrag gestellt, die Garagen erst nach Fertigstellung der drei Doppelhäuser bauen zu dürfen – ein vermeintliches Detail. Doch es reichte, um einige Besucher ins Rathaus zu locken.

Bürgermeister Hubert Oberhauser (Freie Wähler) hatte gegen den Antrag nichts einzuwenden. Er versicherte, dass der Bauwerber sich jederzeit korrekt verhalten habe. „Er hat sein Vorgehen ganz klar kommuniziert“, sagte er. Und bei der Gestaltung der Garagen hätte der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt durchaus ein Mitspracherecht. So lautete denn auch der Beschlussvorschlag der Verwaltung, das gemeindliche Einvernehmen herzustellen.

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Andere widersprachen. Michael Neubauer (CSU) kündigte an, dass er aus Prinzip dagegen stimmen werde. „Wenn sich in Deining die Spekulanten tummeln, werden die Einheimischen die Leidtragenden sein“, sagte er. Seines Wissens wird das Grundstück als Ganzes mit seinen über 4000 Quadratmetern für stolze 3,5 Millionen Euro angeboten. Das entspreche summa summarum einem Quadratmeterpreis von 1000 Euro. Der Bodenrichtwert stehe auch in Deining im Begriff zu explodieren, im Juli 2017 habe er noch bei 560 Euro pro Quadratmeter gelegen. „Und bevor ich jetzt wieder den Einwand höre, dass die Leute ja irgendwo hinmüssen: Ja, sie müssen irgendwo hin, aber bitte nicht alle nach Deining.“

Weniger grundsätzlich argumentierte Hans Spindler (parteifrei). Er sagte: „Für mich ist es unverständlich, dass der Bauwerber die Garagen nicht darstellen kann.“ Er äußerte den Verdacht, dass sie später, nach Fertigstellung der Doppelhäuser, so platziert werden sollen, dass sie als Lärmschutz gegen den Verkehr an der Alten Tölzer Straße dienen. „Ich fühle mich über den Tisch gezogen“, erklärte der Deininger. Ganz geheuer war der Antrag auch Paul Miller (Freie Wähler) nicht. „Ich fürchte, er wird irgendwann genehmigungsfreie Garagen hinstellen, wie er will.“

Hubert Oberhauser formulierte den Beschlussvorschlag um. Jetzt fordert der Eglinger Gemeinderat mit 14:1 Stimmen einen kompletten Plan, inklusive Garagen. Gegen diesen Beschluss stimmte nur Josef Hasch (CSU). Für Oberhauser hatte der Beschluss sein Gutes: „Dank diesem konstruktiven Vorschlag haben wir jetzt eine größere Sicherheit.“ 

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