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Luft nach oben: Monoski-Fahrer Georg Kreiter aus Thanning ist mit seinem Abschneiden in Kranjska Gora nicht zufrieden.

Monoski-Doppelweltmeister

Georg Kreiter verpatzt Weltcup-Start

Thanning - Monoski-Doppelweltmeister Georg Kreiter wird nur Siebter im Riesenslalom. Im Slalom fällt er aus.

Platz sieben im Riesenslalom, Ausfall im Slalom: Monoski-Ass Georg Kreiter aus Thanning ist mit seinem Abschneiden im slowenischen Kranjska Gora nicht zufrieden.

Eigentlich war für den Weltcup-Start das salzburgerische Abtenau vorgesehen. Auch dort ist inzwischen der Winter angekommen, trotzdem waren die Rennen frühzeitig nach Slowenien verlegt und die Superkombination gestrichen worden. „Mit Schnee sieht es dort zwar auch sehr dünn aus“, berichtet Kreiter. „Aber zumindest konnten ein Riesenslalom- und ein Slalomrennen planmäßig auf dem anspruchsvollen FIS Weltcup-Hang ausgetragen werden.“

Im Riesenslalom verschlief der 30-Jährige den ersten Durchgang und landete nur auf Rang elf. Im zweiten Lauf kam er zwar einigermaßen in Schwung. Mehr als Platz sieben sprang aber am Ende nicht heraus. Den Slalom ging der Thanninger mit Schwung an. Erfolg hatte er damit nicht. „Ich bin wohl mit zu viel Elan in den steilen Zielhang eingefahren und schon kurz darauf im Zaun gelandet.“

Auch wenn er mit den Ergebnissen nicht zufrieden ist: „Bezogen auf mein neues Material gibt es auch positive Dinge, die ich für die kommenden Rennen mitnehmen werde.“ Dass es für ihn nach der vergangenen Saison nicht leicht ist, die eigenen Erwartungen zurückzuschrauben, ist Kreiter bewusst. „Dass bei einem so umfassenden Materialwechsel gleich zum Weltcup-Start ein Top-Ergebnis herauskommt, war nicht zu erwarten.“ Die nächste Entscheidung im Weltcup - ein Slalom - fand am gestrigen Montag im benachbarten Tarvisio statt.

red

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