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Von seinem Bandencheck gegen Dorfen erholt hat sich Stürmer Daniel Merl (re.) und steht heute dem ESC Geretsried in Gemering zur Verfügung. 

Eishockey: Bayernliga

Ein Gegner auf Augenhöhe

Geretsrieder River Rats peilen in Germering drei Punkte an

Geretsried – Seit acht Spielzeiten gehören die Germering Wanderers der Eishockey-Bayernliga an. Allerdings ist es den Münchner Vorstädtern in dieser Zeit nie gelungen, die Play-offs oder die Verzahnungsrunde zu erreichen. Heuer peilen die Wanderers, bei denen der ESC Geretsried am heutigen Freitagabend um 20 Uhr zu Gast ist, höhere Ziele an. „Für uns ist Germering ein Gegner auf Augenhöhe, der sich in unserer Tabellenregion befindet. Wir versuchen, in diesem Derby drei Punkte zu holen“, erklärt Trainer Ludwig Andrä, dessen Schützlinge in der Vorbereitung mit 2:7 den Kürzeren zogen.

Gleich vier Mann wechselten vor der Saison vom ESC Dorfen nach Germering – angefangen von Trainer Heinz Feilmeier und seinem Sohn Tobias über Daniel Kreß und Florian Fischer. Bislang ein lohnendes Investment, zumal Fischer und Feilmeier mit sieben Punkten die interne Scorerliste anführen. Im Tor setzen die Wanderers auf den erst 18-jährigen Tschechen Martin Hauser, der zuletzt bei IHC Pisek in der 2. Liga spielte. Vom HC Prerov kam sein Landsmann Jaroslav Sorsak, der als Verteidiger bislang vier Punkte verbuchte. Weitere Neuzugänge sind Christian Köllner (EHC Schönheide), Max Herrmann (ECDC Memmingen) und Rainer Suchan (EC Bad Tölz 1b). Mit viel Euphorie startete die erneuerte Germeringer Mannschaft in die Saison und verbuchte gleich einen 6:3-Sieg beim ESV Buchloe. Allerdings wurde man schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn in Landsberg setzte es eine 1:7-Niederlage und vor eigenem Publikum eine 1:9-Schlappe gegen Peißenberg.

Ludwig Andrä richtet eine Forderung an seine Mannschaft: „Wir müssen schauen, dass wir besser ins Spiel kommen. Das war am Sonntag unser Problem gegen Dorfen. Jeder muss von Anfang an bereits sein, hart auf den Körper zu gehen und gutes Abwehrverhalten zu zeigen.“ Trotz einiger Ausfälle (Nico Wischnewsky, Klaus Berger, Florian Lechner, David Albanese) dürften vier Blöcke zur Verfügung stehen. Während die ersten beiden Formationen (Hans Tauber/Vladimir Zvonik mit Daniel Merl/Ondrej Horvath/Christian Heller; Bernhard Jorde/Dominic Fuchs mit Michael Hölzl/Benedikt May/Martin Köhler) feststehen, ist die Zusammensetzung der weiteren Reihen noch offen. gos

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