„Ein Playboy lacht gern auch mal über sich“

Geretsried - Seit drei Jahren ist der ehemalige Geretsrieder Florian Boitin Chefredakteur des bekannten Männermagazins Playboy.

Er ging in Geretsried zur Schule und war Sänger der Band „Sir Quickly“. Er studierte Kommunikations-Design und legte eine steile Karriere hin. Heute ist Florian Boitin (45) Chefredakteur eines erfolgreichen Magazins, das überwiegend von Männern gelesen wird: dem Playboy. Zum 40. Geburtstag der deutschen Ausgabe führte unsere Zeitung ein Interview mit dem ehemaligen Geretsrieder.

Herr Boitin, seit drei Jahren sind Sie Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Männermagazins Playboy. Hätten Sie sich das je träumen lassen, als Sie in Geretsried die Schulbank gedrückt haben?

Florian Boitin: Sie haben schon Recht: Playboy-Chefredakteur ist ein echter Traumjob. Allerdings hatte ich diesen Traum als Heranwachsender gar nicht. Ich wollte als Schüler entweder Musiker oder Schauspieler werden. Nein, eigentlich wollte ich immer Schreiner werden (lacht).

Wie schafft man es auf diesen Stuhl?

Es klingt wahrscheinlich etwas unspektakulär, aber: Ich wurde vor drei Jahren schlicht und einfach von Helmut Marktwort (damals Focus-Chefredakteur und im Vorstand der Hubert Burda Media, Anm. d. Red.) gefragt, ob ich das machen will. Damals konnte ich schon auf reichlich Erfahrung im Männerjournalismus zurückgreifen. Drei Jahre war ich Chefredakteur des Magazins Maxim und anschließend selbstständiger Medienberater.

Das vollständige Interview mit Florian Boitin lesen Sie in der Samstagsausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur. (nej)

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