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Aua: Der Einsatz von ESC-Stürmer Michael Hölzl (Mi.) im Heimspiel gegen Lindau ist krankheitsbedingt gefährdet.

Eishockey

Ein stärkeres Kaliber

Die Geretsrieder River Rats sind im heutigen Heimspiel gegen den Oberligisten EV Lindau nur Außenseiter. 

Geretsried – Viel Pech hatte das Lindauer Eishockeyteam in der Oberliga Süd. Trotz einer ordentlichen Hauptrunde mit 42 Zählern (113:124 Tore) verpassten die Islanders den Einzug in die Meisterrunde um gerade mal zwei Punkte. Der Klassenerhalt hat deshalb oberste Priorität, wenngleich der Start in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten nicht optimal verlief. Aus den ersten Partien gegen Füssen (4:5 n. V.), Peißenberg (4:5 n.V.) und Höchstadt (6:5 n.V.) holte man nur vier Punkte, ehe es beim 5:0-Erfolg in Miesbach den ersten Dreier gab. Damit rückte der EVL, der an diesem Freitag um 19.30 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion zu Gast ist, in der extrem engen Tabelle auf Rang zwei vor.

„In Geretsried ist es immer ungemütlich zu spielen. Hier werden einige unserer Spieler neue Erfahrungen machen. Angenehm wird es dort nicht“, meinte Lindaus Teammanager Sebastian Schwarzbart kurz nach der Bekanntgabe der Zusammensetzung der Verzahnungs-Gruppe A. Bereits nach dem ersten Wochenende trennten sich die Islanders von Trainer Dustin Whitecotton. Als Interimscoach fungiert Alexander Jäger. Der 42-Jährige ehemalige Aktive verfügt als Trainer und Manager über ausreichend Erfahrung. Im Kader nimmt neben dem kanadischen Verteidiger Dylan Quaile der US-Amerikaner Jeffrey Smith die zweite Kontingentstelle ein. Nachgebessert wurde auch auf der Torhüterposition, für die der Verein den 23-jährigen David Zabolotny vom polnischen Erstligisten JKH GKS Jastrzebie verpflichtete. Der gebürtige Frankfurter kam bereits auf einige Einsätze in Polens U 20-Nationalmannschaft. Mit Zdenek Cech, Miroslav Jenka und Michal Mlynek stehen auch drei Deutsch-Tschechen im Kader.

Für Ludwig Andrä sind die Gäste eine große Unbekannte. „Ich weiß nur, dass die Lindauer über ein sehr gutes Überzahlspiel verfügen. Um gegen einen soliden Oberligisten zu bestehen, müssen wir die Leistung der beiden vergangenen Wochen wiederholen“, sagte der Trainer der River Rats. Er ist sich jedoch sicher: „Die Islanders dürften in jedem Fall ein stärkeres Kaliber als zum Beispiel das Oberliga-Schlusslicht Miesbach sein.“

Das sieht auch Andreas Dornbach so. „Wir sind in den beiden Wochenendpartien gegen Lindau definitiv nicht der Favorit. Wenn wir aber so wie in den vergangenen Begegnungen auftrumpfen und unser Spiel durchziehen, ist vielleicht der eine oder andere Punkt drin“, zeigt sich der Geretsrieder Co-Trainer hoffnungsfroh. Für die Heimpartie am Freitag ist es fraglich, ob Bernhard Jorde, Christian Heller und Michael Hölzl mitwirken können. gos

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