Daheim am Klavier lässt sich die Fingerfertigkeit trainieren: Maria Feldigl. Foto: sh

Eine Brücke der Konfessionen

Wolfratshausen - Sie ist eine lebendige Brücke der Konfessionen: Seit gut 45 Jahren spielt Maria Feldigl sowohl in St. Andreas wie auch in St. Michael die Orgel.

1929 wurde sie in Wolfratshausen geboren, und dass sie heute mindestens 20 Jahre jünger wirkt, als die schnöden Daten sagen, „das macht die Musik, denn die hält fit“, sagt sie mit einem herzlichen Lachen.

Maria Feldigl kommt aus einer musikalische Familie. Schon ihr Vater war Chorregent in der katholischen Pfarrei St. Andreas und arbeitete zudem als Musiklehrer. In jungen Jahren schon lernte sie Klavier, später die Orgel, half immer mal wieder als Organistin in St. Andreas aus und wurde schließlich 1964 von der damaligen Organistin von St. Michael gefragt, ob sie nicht auch dort spielen könnte. Sie konnte, und an die Abläufe bei den evangelischen Glaubensbrüdern „habe ich mich schnell gewöhnt“, sagt sie. Dass sie katholisch getauft wurde, „war dabei nie ein Problem, weder für mich noch für die Pfarrer“. (cjk)

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