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Keine guten Erinnerungen haben die River Rats um Klaus Berger (li.) an das Heimspiel vor einem Jahr gegen Germering, das mit 1:2 verloren ging.

Eishockey

Eine offene Rechnung

ESC-Trainer Ludwig Andrä fordert im Duell am Sonntag gegen die Germering Wanderers von seinen Schützlingen eine bessere Chancenverwertung.

Geretsried – Schafft es das Geretsrieder Eishockeyteam in dieser Saison in die Verzahnungsrunde mit der Oberliga? Der momentane Punktestand lässt hoffen. Aber um einen Platz unter den ersten Acht der Bayernliga zu ergattern, müssen die River Rats im Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen die Wanderers Germering weitere Zähler einfahren. „Meine Mannschaft hat noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen“, betont ESC-Trainer Ludwig Andrä. Denn damals fügte das bis dahin punktlose Germeringer Team den Geretsriedern eine 1:2-Heimniederlage zu, die ihnen letztlich den Einzug in die Endrunde kostete.

Gegenüber dem Vorjahr sind die Münchner Vorstädter deutlich stärker aufgestellt. Mit dazu beigetragen hat Trainer Heinz Feilmeier, der neben Sohn Tobias auch noch Florian Fischer vom Ligakonkurrenten ESC Dorfen mitbrachte. Gut eingeschlagen hat auch der tschechische Verteidiger Jaroslav Sarsok, der vom HC Presov kam. Allerdings gingen die jüngsten Partien in Passau (3:7) und Peißenberg (1:7) sowie zu Hause gegen Landsberg (4:7) verloren. Überdies hat der Ligavorletzte auswärts lediglich sechs Punkte eingefahren.

Für Ludwig Andrä ist wichtig, dass seine Schützlinge die erste Wanderers-Sturmreihe mit Feilmeier, Fischer und Christian Cajka in den Griff bekommen. „Diese Formation ist schnell und konterstark. Da erwarte ich, dass wir von der ersten Minute an voll da sind und nicht gleich wieder in Rückstand geraten“, fordert der Geretsrieder Trainer. Und auch in puncto Chancenverwertung sieht der Coach Verbesserungsbedarf bei seinen Schützlingen: „Wir hatten in den letzten beiden Spielen jeweils über 40 Torschüsse und dabei nur drei Tore pro Match erzielt. Das ist einfach zu wenig. Da müssen wir effektiver und kaltschnäuziger werden.“

Weil Dominik Meierl aufgrund seiner Schultereckgelenkssprengung mehrere Wochen ausfällt, muss der 45-Jährige umstellen. Klaus Berger, zuletzt in der dritten Angriffslinie, wechselt in den ersten Block zu Ondrej Horvath und Christian Heller. Florian Lechner rückt als Center in der dritten Reihe zwischen Maximilian Hüsken und Michael Hölzl.

Für das Heimspiel hat der Eishockey-Fanclub zu einer Nostalgieaktion aufgerufen. Dabei werden die Besucher gebeten, in irgendeinem alten Geretsrieder Trikot zu erscheinen – egal, ob aus TuS- oder ESC-Zeiten.      Eduard Hien

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