Eine Reise in die Vergangenheit

- Icking – Seit 20 Jahren sammelt Dr. Peter Schweiger Postkarten und Fotos von Icking. Anlässlich der 1200-Jahrfeier hat der Gemeinde-Archivar nun seine Schatztruhe geöffnet und sie den Ickingern zur Verfügung gestellt: Entstanden ist daraus ein historisches Postkartenset. Anfang der Woche wurde das aus zwölf Karten bestehende Set im Rathaus vorgestellt. Seit gestern ist es in den Verkaufsstellen für neun Euro erhältlich.

Von Yvonne Zuber <P>Skifahrer mit Knickerbocker, Schirmmütze und endlos langen Skiern tummeln sich auf einer der Postkarten, eine andere Ansicht zeigt den Gasthof Klostermair mit idyllischem Biergarten und Oldtimer: Die historischen Karten des Sets laden den Betrachter zu einer Zeitreise in das Icking vor weit über 70 Jahren ein. <P>Aus seinem Fundus von rund 500 Postkarten hat der Archivar zusammen mit Bürgermeister Hubert Guggenmos und Claudia Roederstein, Koordinatorin der 1200-Jahrfeier, die zwölf Motive ausgewählt. Die älteste Postkarte ist im Jahr 1899 abgestempelt, die jüngste stammt von 1936. &#8222;Wegen der Urheberrechte konnten nur Postkarten verwendet werden, die älter als 70 Jahre sind&#8220;, so Schweiger. <P>&#8222;400 Sets wurde aufgelegt&#8220;, gab Bürgermeister Hubert Guggenmos am Montag bekannt. Sollte die Menge nicht ausreichen, könne nachgedruckt werden. &#8222;Die Postkarten sind für die Ickinger und alle Interessierten gedacht&#8220;, so der Rathauschef. Es sei schließlich eine einmalige Gelegenheit, zwölf Karten aus der Vergangenheit zu erwerben. <P>Zu sehen sind auf den Ansichtskarten verschiedene Perspektiven von Icking, wie etwa das frühere Skigelände, der Bahnhof, der Gasthof Klostermair, die Ortsdurchfahrt oder der herrliche Blick auf die Isar und die Berge. Teilweise sind auf den Karten sogar noch die mit Bleistift geschriebenen Grüße der damaligen Absender zu entziffern. <P>Neun Euro kostet das Postkarten-Set aus der Sammlung von Schweiger. Erhältlich ist es ab sofort im Rathaus im ersten Stock Zimmer 13, bei Schreibwaren Baumgartner, im &#8222;Dolce Vita&#8220; (Marion Seibert, Ichoring 2), in der Raiffeisenbank und in der Sparkasse Icking. <P>

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