Explosion in Beirut: Erstes deutsches Opfer bekannt - Behörden nehmen Dutzende Hafen-Mitarbeiter fest

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„Häufig werden die Schranken aus Sicherheitsgründen lieber früher geschlossen , als dass riskiert wird, ein Auto auf den Schienen einzuschließen“, sagte ein ehemaliger Mitarbeiter beim Signaldienst. Foto: Archiv

„Einen Schmarrn erzählen die uns“

Wolfratshausen - Egal wie kurz die Schließzeit am Bahnübergang an der Sauerlacher Straße im Falle einer Schrankenlösung auch sein möge, die Bürgervereinigung wird sich damit nicht ködern lassen.

„Ein Jahrhundertprojekt lässt sich nicht mit einem Vehikel der Vergangenheit verwirklichen“, hieß es bei der Monatsversammlung in der Flößerei. Rund 30 Interessierte diskutierten zwei Stunden lang über die von der Bahn vorgelegten Berechnungen der Schranken-Schließzeit. Demnach würden die Autofahrer am Bahnübergang an der Sauerlacher Straße nicht länger als zwei Minuten gestoppt werden.

Soweit die Theorie. Dass die sich in der Praxis bewähren werde, wird allerdings stark bezweifelt. „Einen Schmarrn erzählen die uns“, hieß es. Das bestätigte auch ein ehemaliger Mitarbeiter beim Signaldienst, der aus seiner rund 25-jährigen Erfahrung mit Schranken-Schließzeiten berichtete. Ihm zufolge dürfe bei einer Berechnung der Schließzeiten nicht nur von optimalen Bedingungen ausgegangen werden. Vielmehr müssten immer Störungen einkalkuliert werden, die wiederum die Verweildauer am Bahnübergang verlängern würden. (njd)

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