Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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27 Einsätze für die Geltinger Feuerwehr

Gelting - Zu drei Bränden ist die Freiwillige Feuerwehr Gelting im vergangenen Jahr ausgerückt. Insgesamt verzeichnete Erster Kommandant Andreas Wannek 27 Einsätze.

Am meisten Arbeitsaufwand habe das Juni-Hochwasser mit sieben und der Schneebruch im Herbst mit fünf Einsätzen bereitet. „Gerade weil wir nicht so oft ausrücken müssen, sind Übungen so wichtig“, erklärte der Kommandant am Samstagabend in der Jahresversammlung im Geltinger Kindergartensaal.

Davon haben die Erwachsenen laut Auflistung 16 Stück absolviert. Die Jugendgruppe probte 14 Mal. Wannek: „Diese Einheiten sind keine Schikane. Wir müssen Routine reinbringen, die uns bei den Abläufen im Einsatz hilft.“ Dass die Geltinger Wehr beim Chemie-Störfall der Geretsrieder Firma Bene-Pharma nicht nachalarmiert wurde, stieß einigen Kameraden in der Truppe offenbar etwas bitter auf. Das ließ der Kommandant durchblicken. Damals waren insgesamt 150 Einsatzkräfte gut 36 Stunden lang an der Bayerwaldstraße im Einsatz. „Diese Entscheidung habe ich getroffen, und das ganz bewusst“, erklärte Kreisbrandinspektor Christian Sydoriak. Es sei wichtig gewesen, eine taktische Einsatztruppe im Hintergrund zu halten. Bei einem weiteren Notfall hätte die Bereitschaft dann eingreifen können.

Der Kreisbrandinspektor lobte genau wie Bürgermeisterin Cornelia Irmer die Geltinger Floriansjünger für ihren Teamgeist und ihr Engagement. „Sie sind dann einsatzbereit, wenn sie gebraucht werden“, so die Rathauschefin. Derzeit sind sechs Frauen und 33 Männer im aktiven Dienst, berichtete Vereinsvorsitzender Josef Hack. Der Feuerwehrverein zähle insgesamt 103 Mitglieder. Das ist ein Zuwachs von drei Personen im Vergleich zum Vorjahr.

Kurz vor Ende der Sitzung überreichte Martin Kagerer, Erster Kommandant der Geretsrieder Feuerwehr, ein Geschenk: Seine Wehr gibt eine Wärmebildkamera aus ihrem Fundus an die Nachbarn ab. Dazu gibt’s einen Schulungslehrgang in der Geretsrieder Feuerwache. „Wir fahren bei Bedarf auch gern zu Euch nach Gelting“, sagte Kagerer mit einem Schmunzeln auf den Lippen. „Ihr könnt die Kamera sicherlich gut gebrauchen.“ (dor)

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