Geretsrieder River Rats im Heinz-Schneider-Eisstadion
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190 Zuschauer kamen zum ersten Bayernliga-Heimspiel der Geretsrieder River Rats ins Heinz-Schneider-Eisstadion – 200 wären erlaubt gewesen. Foto: Hans Lippert

EISHOCKEY - ESC Geretsried erfreut über reibungslosen Ablauf des ersten „Coronaspiels“ im Landkreis

„Unser Publikum hat ganz toll mitgemacht“

  • Thomas Wenzel
    vonThomas Wenzel
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Es war das erste „Corona-Eishockeymatch“ im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Doch die Fans und das Hygienekonzept beim Spiel des ESC Geretsried haben die Feuertaufe bestanden.

Erstes „Corona-Eishockeymatch“ im Landkreis

Geretsried – „Unser Hygiene-Konzept hat seine Feuertaufe bestanden.“ Sichtlich begeistert zeigte sich Markus Gregor nach dem ersten Bayernliga-Heimspiel der Geretsrieder River Rats – immerhin war es das erste offizielle „Corona-Eishockeymatch“, das im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stattgefunden hat. Der Jugendleiter des ESC Geretsried hatte federführend an dem Konzept mitgeplant, den Kontakt zu der Bad Wiesseer Firma geknüpft, die dem Verein schließlich ein Zertifikat für das Heinz-Schneider-Eisstadion ausgestellt hat. 190 Zuschauer kamen zu dem Spiel gegen Erding, also 10 weniger als die genehmigten 200. „Etwas mehr als die Hälfte dieser Fans holte sich ein Ticket an der Abendkasse, die übrigen waren Dauerkartenbesitzer“, hatte Gregor ausgerechnet.

Security-Dienst kümmert sich um verrutschten Mundschutz

Vor dem Stadion musste man mehrere Stationen durchlaufen. Am ersten Tisch wurde die Registrierung mittels eines sogenannten QR-Codes erklärt, am nächsten dann durchgeführt. „Das hat bei den meisten Smartphones funktioniert, bei einigen Herstellern nicht“, berichtet der ESC-Funktionär. Anschließend erfolgte eine kontaktlose Fiebermessung, ehe der Zuschauer überhaupt zur Kasse kam. Im Stadion selbst herrschte Maskenpflicht. „Unser Publikum hat da ganz toll mitgemacht, es gab keinerlei Probleme“, sagt Markus Gregor. Wenn dann im Eifer des Gefechts doch mal die Mund-Nasen-Maske verrutschte, konnte es der Security-Dienst auf der locker besetzten Stehtribüne in einigen wenigen Fälle bei einer Ermahnung belassen.

„Hygienekonzept ist perfekt“

Am kommenden Freitag sind die River Rats spielfrei, am Sonntag treten sie beim alten Rivalen TSV Peißenberg an. Über das nächste Heimspiel am Freitag, 16. Oktober, gegen den TEV Miesbach (19.30 Uhr) hat man sich beim ESC schon Gedanken gemacht. „An dem Hygiene-Konzept wird sich nichts ändern, das ist perfekt“, sagt Markus Gregor.

Allerdings hofft der Verein, dass die Bau- und insbesondere Aufräumarbeiten in der Eishalle weiter fortgeschritten sind. „Es wäre schon prima, wenn wir für unsere Fans auch die neue Sitztribüne freigeben könnten“, meint der Jugendleiter. Auch tüftelt man an Plänen, was und wie man den Zuschauern kulinarisch (alkoholfreie Getränke und Speisen) bieten kann, denn das renovierte Stüberl im Stadion ist noch nicht in Betrieb.

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