Der neue Vorstand der SPD Egling/Dietramszell besteht aus (v.li.) Schriftführer Bernd Queiß, Vize-Vorsitzende Marlies Korntheuer, stellvertretende Kassiererin Evamaria von Savigny, Vorsitzende Angelika Kassner (im Arm hat sie ihrenen Border-Collie Alejandro) und Kassier Karl Vogt. Foto: njd

Ende der Ruhephase

Egling - Die SPD Egling/Dietramszell kündigt an, sich heuer zu Wort zu melden. Vorsitzende bleibt Angelika Kassner.

In der Jahresversammlunhg im Gasthaus Oberhauser wurde Kassner in ihrem Amt bestätigt, ebenso ihre Stellvertreterin Marlies Korntheuer. Schriftführer bleibt Bernd Queiß. Karl Vogt wollte das Amt des Kassiers nach rund 30 Jahren ursprünglich abgeben. Doch niemand den Posten übernehmen wollte, erklärte er sich bereit, die Kasse vorerst weiter zu verwalten. Ihm zur Seite gestellt wurde Evamaria von Savigny, für die zu diesem Zweck eigens das Amt des stellvertretenden Kassiers geschaffen wurde. Auch wird Vogt weiterhin die Internetseite des SPD-Ortsverbandes aktualisieren.

Kassner blickte auf ein ruhiges Jahr im SPD-Ortsverband zurück. „Wir haben uns mal zurück gelehnt und die Oberen machen lassen“, sagte sie. Gleichzeitig kündigte sie an, dass das nicht so bleiben würde. In den nächsten zwei Jahren würden sich die derzeit insgesamt elf Mitglieder wieder einigen Herausforderungen stellen müssen.

Dass der neu gebaute Fuß- und Radweg zwischen Egling und Puppling nicht angenommen wird, sondern Radler weiterhin auf der Straße fahren, ärgert die Vorsitzende enorm. „Erst wird so was für viel Geld gebaut und dann müssen sich die Autofahrer vor allem morgens weiterhin an den Radlern vorbei schieben. Ich frage mich, warum?“

Der SPD-Kreisvorsitzende Ulrich Schlösser nutzte die Sitzung des SPD-Ortsvereins, um das Thema „Mittelschulverbund“ anzusprechen. „Der bayerische Staat hat die Hauptschulen zu Restschulen verkommen lassen und schiebt den Kommunen jetzt die Verantwortung zu“, kritisierte Schlösser und betonte, es sei „eine Riesenschweinerei, was da läuft“.

Er ist davon überzeugt, dass der Verbund „nicht sinnvoll“ ist und die eigentlichen Probleme dadurch nicht gelöst werden würden. (njd)

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