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Tatkräftige Unterstützung hatten Bürgermeister Michael Müller (li.) und der Vorsitzende des Temenos-Vereins, Christian Eich, beim Spatenstich für die neue Kindertagesstätte.

 

Endlich eine feste Bleibe

Gelting -  Endlich hat der Temenos-Kindergarten eine feste Bleibe in Gelting gefunden. Am vergangenen Freitag war der Spatenstich.

Gelting – Seit über 15 Jahren ist der Temenos-Kindergarten auf der Suche nach einer festen Bleibe. Früher war er an der Äußeren Beuerberger Straße in Wolfratshausen, derzeit ist er in Containern an der Tattenkofener Straße in Geretsried untergebracht. Der Leiterin der Einrichtung, Chiara Belli-Obser, kam es deshalb „fast unwirklich“ vor, was am Freitagnachmittag an der Buchberger Straße in Gelting passierte: Erzieher, Eltern, Politiker und jede Menge Kinder nahmen den ersten Spatenstich für eine eigene Kindertagesstätte (Kita) vor.

Wie Architekt Thomas Hanfstängl erklärt, ist ein zweigeschossiges Gebäude „in ländlicher Bauweise“ geplant. Das heißt, viel Holz mit einem umlaufenden Balkon und oben drauf ein Satteldach. Der Garten wird mit rund 600 Quadratmetern etwas bescheidener ausfallen. Doch die Temenos-Spatzen, -Füchse und -Bären sind sehr viel im Wald unterwegs. Zwei Kindergartengruppen mit je 19 Plätzen, zwei Krippengruppen mit je neun Kindern und ein Hort für 16 Besucher werden in dem neuen Haus Platz finden. Die Anzahl der Kinder in den Gruppen ist aufgrund des besonderen Temenos-Konzepts kleiner als üblich. Hanfstängl rechnet damit, dass noch heuer der Rohbau steht und dass bis Mai 2015 innen alles fertig ist. Bürgermeister Michael Müller sagte angesichts der angespannten Kinderbetreuungssituation in Geretsried, er sei glücklich über die Initiative des Temenos-Vereins. Dieser wird 500 000 bis 600 000 Euro aus Eigenmitteln finanzieren. 1,4 Millionen Euro bezahlen die Stadt und der Freistaat. Vereinsvorsitzender Christian Eich bedankte sich bei der Stadt Geretsried für deren Unterstützung. Sie habe sich schon bei der Bereitstellung der Container an der Tattenkofener Straße sehr entgegenkommend gezeigt. Dass man nun ein eigenes Haus baue, sei eine riesige Herausforderung für den Verein, aber auch eine wunderbare Aufgabe, sagte Eich. (tal)

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