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Schutz vor Wind und Wetter: Damit der Maibaum nicht nass wird, haben die Achmühler ihn mit Zelt und Planen geschützt.

Mit dem Traktor ins Trockene

Achmühler holen ihren Maibaum ein

Achmühle – 31 Meter. Das ist die Länge des Maibaums der Achmühler dieses Jahr. Am Samstag holten rund 20 Helfer die Fichte aus dem Wald. Jetzt gilt es bei der Maiwache die Augen offen zu halten.

Das schlechte Wetter war Schuld. Weil die Prognose für Samstag ungünstig war, haben die Eurasburger kurzerhand umorganisiert und ihren Maibaum früher eingeholt als geplant. Ursprünglich hatte man 17 Uhr angepeilt. Für diese Uhrzeit war jedoch bereits Regen angekündigt, also traf man sich zwei Stunden früher. „Um 15 Uhr waren wir am Eurasburger Sonnwendplatz und haben aufgepasst, dass Baum und Umgebung nichts passiert“, sagte Michael Zerressen, einer der vier freiwilligen Feuerwehrmänner aus Eurasburg, die für die Absicherung des Weges zuständig waren.

Hans Holzer aus Kogelmühle und Sepp Mair aus Eurasburg haben die 31-Meter-Fichte per Traktor und Anhänger in den Ort gefahren. Rund 20 Helfer der Aktiven Achmühler hoben den Baum auf die Ablagevorrichtung. Ein Zelt schützte ihn zum Teil vor Wind und Wetter. Da es aber bereits zu tröpfeln begann, wurden schnell weitere Pavillons und Planen herbeigeholt. Denn nass werden, das weiß auch Bürgermeister Moritz Sappl, darf ein Maibaum nicht: „Dann kann man ihn nicht mehr richtig schälen.“ Gestiftet hat den Baum die Achmühlerin Pamela Gföller. Sie hat die Fichte vom Staatsforst in der Nähe von Rohr gekauft. Bis zum 1. Mai wird der Baum jede Nacht bewacht.

Beim Begegnungsfest am Sonntag im Achmühler Bürgerhaus kamen die Asylbewerber erstmals mit bayerischem Brauchtum in Kontakt. Die Beuerberger Maiburschen hatten einen Tanz vorbereitet, fünf Musikanten der Blasmusik Eurasburg spielten. Auch der Berger Trachtenverein und die Asylbewerber trugen ihren Teil zum Gelingen des Fests bei.

von Jessica Höck

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