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Neu im Eurasburger Bauamt: Leiter Joseph Wodak und Fachfrau Dagmar Hammon.

Gemischtes Doppel mit viel Erfahrung

Eurasburger Bauamt steht unter neuer Leitung

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Viel Erfahrung hat der neue Leiter des Eurasburger Bauamts. Bürgermeister Moritz Sappl ist froh um die „Top-Besetzung“.

Eurasburg Seit Januar hat das Bauamt der Gemeinde Eurasburg einen neuen Leiter. Der Münchner Joseph Wodak tritt die Nachfolge von Günther Eidenschink an, der sich künftig ganz auf die Geschäftsleitung konzentriert. Wodak zur Seite steht mit Dagmar Hammon eine Fachfrau, die ebenfalls jahrelange Erfahrung im Bauamt mitbringt.

„Das ist eine Top-Besetzung“, sagt Bürgermeister Moritz Sappl. Dass man für die Positionen zwei Leute mit Verwaltungsausbildung und langer Erfahrung im Bauamt habe gewinnen können, sei „ein unwahrscheinlicher Glücksfall“. Notwendig geworden sei eine personelle Aufstockung aufgrund der stark zugenommenen „baulichen Entwicklung“ in der Gemeinde. „Bauanfragen haben sich in den vergangenen Jahren fast verdoppelt und sind in der Abwicklung komplizierter geworden“, so Sappl.

Antragsflut wächst

Rund 15 Jahre war Günther Eidenschink erster Ansprechpartner für sämtliche Bauangelegenheiten, seit 2011 bekleidete er in Doppelfunktion das Amt des Geschäftsleiters. Aufgrund der wachsenden Antragsflut sei diese Kombination nicht mehr machbar gewesen, erklärt der Bürgermeister. Seit vorigem Sommer hat der Vorgänger seinen Nachfolger in einer halbjährigen Probezeit eingearbeitet. Seit 1. Januar leitet Wodak offiziell das Bauamt.

Der 50-jährige gelernte Verwaltungsfachwirt sammelte acht Jahre lang Erfahrung in Eichenau (Kreis Fürstenfeldbruck), im Anschluss folgten 15 Jahre im Kreis Starnberg, wo er das Bauamt der Gemeinde Pöcking leitete. Nun freue er sich auf die neue Herausforderung in Eurasburg, sagt Wodak. Sein erster Eindruck: „Die Leute im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen machen einen unkomplizierteren Eindruck – ,Grüß Gott‘ und ,Pfiat’ di‘ ist hier selbstverständlich.“

Dagmar Hammon kommt aus Oberfranken

Lust auf Luftveränderung verspürte auch Dagmar Hammon (52), als sie die Stellenausschreibung der Gemeinde entdeckte. Die gebürtige Oberfränkin begann ihre berufliche Laufbahn als Bauzeichnerin in ihrer Heimat, wo sie zudem viele Jahre in Planungsbüros für Bauleitplanung in Bayreuth tätig war. 2003 zog es sie nach Habach (Landkreis Weilheim-Schongau). Dort habe sie „als Quereinsteigerin alle Bereiche im Bauamt abgedeckt“. 14 Jahre arbeitete sie für die Verwaltungsgemeinschaft, bestehend aus den Gemeinden Habach, Antdorf, Sindelsdorf und Obersöchering. Nun genieße sie es, sich mal ganz auf eine Gemeinde konzentrieren zu können.

Dagmar Hammon ist in erster Linie für Bauanträge zuständig ist, während Joseph Wodak sein Hauptaugenmerk auf die Bauleitplanung legen wird. Langweilig wird beiden sicher nicht. „Der Bauboom wird so schnell nicht abflauen“, prognostiziert Sappl. „Zudem stehen in der Gemeinde in nächster Zeit viele Projekte an, die die Verwaltung auf Trab halten – beispielsweise die Trinkwassersituation, Straßensanierungen, der Breitbandausbau und diverse Flächennutzungsplanänderungen.“

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