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Mit „Schwanensee“ fing alles an: Bernadette Rührgartner spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Harfe. 

„Jugend musiziert“

Bernadette Rührgartner ist ein Vielsaitiges Talent

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Bernadette Rührgartner steht im Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Mit „Schwanensee“ hat alles angefangen.

Eurasburg – Tschaikowskis „Schwanensee“ ist an allem schuld. Die Musik verzauberteBernadette Rührgartner als Fünfjährige so sehr, dass sie unbedingt Harfe lernen wollte. Acht Jahre später gewinnt die Eurasburgerin mit ihrem Instrument einen Wettbewerb nach dem anderen.

„Damals habe ich Ballett getanzt“, erzählt die 13-Jährige. „Ich habe die CD von Schwanensee rauf und runter gehört.“ Besonders die Stücke mit der Harfe hatten es ihr angetan. Also schafften die Eltern eine sogenannte Volksharfe samt Lehrbuch an. Schnell lernte Bernadette das Instrument, das einiges größer war als sie selbst. 2011 plädierte ihre Lehrerin dafür, sie zu einem „Jugend musiziert“-Wettbewerb zu schicken. „Da war ich endlos aufgeregt“, erinnert sich die Gymnasiastin. „Meine Lehrerin hat mir noch den Rat gegeben, tief ein- und auszuatmen und dann einfach loszulegen.“ 

Die Musikerin übt jeden Tag

Der Tipp erwies sich als brillant – genauso wie das Spiel: Bernadette wurde Erste. Auch 2014 gewann die Eurasburgerin, wurde zum Landeswettbewerb weitergeleitet – und siegte erneut. „Ich muss schon zugeben, dass ich täglich übe“, erklärt die 13-Jährige ihren Erfolg. „Aber es macht mir Spaß.“ Mittlerweile ist sie auf eine Konzertharfe umgestiegen. „Die ist größer, hat mehr Saiten und zwei Pedale.“ Entsprechend sperrig ist sie zu transportieren. „Die nehmen wir nur zu den Wettbewerben mit. Zu meiner Lehrerin nach München muss ich sie nicht schleppen.“

In den Genuss des Transports kam kürzlich Bernadettes Vater Stefan. Er fuhr seine Tochter Anfang April nach Bad Kissingen zum Landeswettbewerb, nachdem sich die Harfinistin im Bezirkswettbewerb in Grünwald mit 25 von 25 möglichen Punkten durchgesetzt hatte. Und auch in Kissingen schnitt Bernadette wieder mit voller Punktzahl als Beste ab. Nun darf sie beim Bundeswettbewerb in Paderborn antreten. Also heißt es wieder, das Instrument ins Auto zu hieven. „Aber das macht nichts“, sagt der Papa. „Egal wie’s ausgeht: Wir sind stolz auf sie.“ 

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